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Archiv

In unserem Archiv finden Sie alle Pressemitteilungen, Termine und Veranstaltungen die in den letzten Jahren stattgefunden haben.
Stöbern Sie ein wenig durch die verschiedenen Jahre.


  • > 2019

    09.12.2019

    Baubeginn der 4. Reinigungsstufe in Hauptklärwerk Stuttgart-Mühlhausen

    Auf dem Hauptklärwerk Stuttgart-Mühlhausen wurden nach über 5 Jahren die halbtechnischen Langzeitversuche zur Spurenstoffelimination mittels Pulveraktivkohle Anfang Dezember 2019 erfolgreich abgeschlossen. In den vergangenen fünf Jahren Versuchsbetrieb wurde vor allem die Direktdosierung von Pulveraktivkohle vor einen Filter im Durchlaufbetrieb untersucht. Dabei wurden unterschiedliche Faktoren wie die Pulveraktivkohlekonzentration und das Produkt, der Einfluss der Kontaktzeit und der Einfluss des Fällmittels im Hinblick auf Spurenstoffentnahme, Phosphorentnahme sowie Pulveraktivkohle Rückhalt untersucht.

    Für den geplanten Neubau der Dosierung von Pulveraktivkohle in die Biologie und vor den Filter sind drei Bauabschnitte erforderlich. Im ersten Bauabschnitt wird im Mai dieses Jahres eine Dosierstelle für Pulveraktivkohle in die Biologie gebaut, welche Ende 2020 in Betrieb gehen soll. Im zweiten Bauabschnitt wird der bestehende Sandfilter zu einem Flockungsfilter umgerüstet sowie mit einer Dosierung für Pulveraktivkohle aufgerüstet. Der Start des zweiten Bauabschnittes für den Umbau des Filterflügels Nord wird nach aktuellem Zeitplan im September 2020 stattfinden. Der Umbau des Filterflügels Süd findet anschließend im dritten Bauabschnitt statt. Mit dem Umbau wird neben der Spurenstoff-entnahme eine wirtschaftliche und energetische Optimierung der Phosphorentnahme angestrebt. Die Fertigstellung aller Bauabschnitte ist für das Jahr 2028 geplant.

    Quelle: Eigenbetrieb Stadtentwässerung Stuttgart


    05.12.2019

    Bundesregierung entwickelt erste Maßnahmen gegen Spurenstoff-Belastung

    Die Bundesregierung bereitet erste Maßnahmen vor, um Flüsse und Seen in Deutschland besser vor sogenannten Spurenstoffen zu schützen. Heute findet im BMU die erste Sitzung eines neuen ExpertInnengremiums statt, das künftig regelmäßig begutachten wird, wie gefährlich einzelne Spurenstoffe sind. Außerdem sollen Hersteller und gesellschaftliche Gruppen bei mehreren Runden Tischen zusammenkommen. In einer einjährigen Pilotphase sollen dort erste Maßnahmen entwickelt und testweise umgesetzt werden. Den Auftakt macht ein Runder Tisch zu Röntgenkontrastmitteln am 16. Dezember. Diese Mittel erschweren unter anderem die Trinkwassergewinnung.

    Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt.


    05.12.2019

    Delegation aus der Niederlande zu Besuch auf der Kläranlage Mannheim

    Am 28. November 2019 haben 40 Mitarbeiter der Stowa (Stiftung für angewandte Forschung zur Wasserwirtschaft) aus der Niederlande an einer Exkursion zum Klärwerk Mannheim teilgenommen.

    Am Vortag besichtigte die Gruppe die Ozonung der Kläranlage Aachen Soers. In Mannheim hatten sie dann die Möglichkeit, zwei Verfahren zur Spurenstoffentfernung mit Aktivkohle (Ulmer Verfahren, GAK-Filtration) zu besichtigen.

    Herr Cakir gab einen Überblick über die Kläranlage Mannheim. Danach präsentierte Johanna Neef Ergebnisse aus dem aktuellen Projekt mit dem KomS. Marie Launay und Demet Antakyali stellten jeweils die Strategien zur Spurenstoffentfernung in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen vor. Zum Schluss konnte sich die Delegation bei einer Führung übers Klärwerk die beiden Verfahren anschauen.

    Während der ganzen Veranstaltung fand ein reger Austausch statt und es wurden viele Fragen gestellt.


    12.11.2019

    Die Uni Stuttgart im Interview mit Marie Launay

    Dr. Marie Launay lehrt an der Universität Stuttgart Grundlagen der Abwasserbehandlung für den Studiengang Umweltschutztechnik. Sie wurde zum Inhalt des Studiums, den Besonderheiten und Herausforderungen befragt.

    Das Video finden Sie auf der Homepage der Universität Stuttgart ganz unten.

    Hier gelangen Sie zum Video!


    08.11.2019

    International Water Week in Amsterdam

    Vom 4. bis 8. November 2019 fand in Amsterdam die International Water Week (AIWW) statt. Es wurde eine Vielzahl an Veranstaltungen, wie Konferenzen, Workshops, die Aquatech Fachmesse und Besichtigungen angeboten.

    Als Teil dieser Veranstaltung hat STOWA (Abkürzung für Foundation of Applied Water Research) Workshops zur Spurenstoffelimination in Kläranlagen organisiert, welche im Aquatech in Amsterdam stattfanden. Während des Workshops „Beating micropollutants“ am 5. November haben Experten aus sechs Forschungseinrichtungen unterschiedlicher Länder die Highlights ihrer nationalen Forschung zum Thema Spurenstoffe, den Stand großtechnischer Umsetzungen von Anlagen zur Spurenstoffelimination und Hintergründe der Maßnahmen vorgestellt. Die Sprecher waren Christa McArdell des schweizer Forschungsinstitutes EAWAG, Lilia Acosta vom KomS in Baden-Württemberg, Marjoleine Weemaes der belgischen Firma Aquafin, Cora Uijterlinde vom STOWA in den Niederlanden, Adam Lovell, Leiter der Water Services Association in Australien und Siao Yun Chang vom Water Quality Department in Singapur.

    Das Ziel des Workshops war der gegenseitige Austausch von Wissen und Lösungsansätzen zum Thema Spurenstoffelimination. Während der Veranstaltung wurde viel diskutiert und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmern aus der ganzen Welt erörtert. Ein Fazit der Veranstaltung war, dass der Austausch von Erfahrungen, erlangtem Wissen und den gewählten Vorgehensweisen auch auf internationaler Ebene sinnvoll ist. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die Herausforderungen in jedem Land unterschiedlich sind und gegebenenfalls andere Lösungsansätze erfordern.



    24.10.2019

    Das KomS-Team besucht die Micropol & Ecohazard Conference der IWA in Seoul, Südkorea

    Marie Launay und Johanna Neef besuchten vom 20. bis 24. Oktober 2019 die 11. Micropol & Ecohazard Conference der IWA in Seoul, Südkorea. Dabei konnten sie sich über neuste internationale Forschungsergebnisse in den Themenbereichen Spurenstoffe und weitergehende Abwasserbehandlung austauschen. Marie Launay hielt einen Vortrag über aktuelle Aktivitäten des KomS und Frau Neef über Spurenstoffentnahme der großtechnischen GAK-Filter auf dem Klärwerk Mannheim bei Regenwetter. Beide trugen sehr erfolgreich zum Inhalt der Tagung bei.



    07.10.2019

    Kläranlagentechnik: Reinigungsstufe Nummer vier

    Baden-Württemberg rüstet immer mehr Kläranlagen mit einer weitergehenden Reinigungsstufe zur gezielten Spurenstoffelimination aus. Dabei werden mit verschiedenen Techniken Spurenstoffe aus dem Abwasser geholt. Ziel ist, die Gewässer wie auch die Trinkwasserressourcen künftig noch besser zu schützen.

    Von Medikamenten über Pflanzenschutzmittel bis zu Industriechemikalien – eine wachsende Reihe an Substanzen im Abwasser hat das Potenzial, auch in geringen Konzentrationen die Qualität der Gewässer zu beeinträchtigen. Auf die dort lebenden Tiere und Kleinlebewesen können solche Spurenstoffe zum Beispiel ähnliche Wirkungen wie Hormone haben, was zu unnatürlichen Entwicklungen führen kann. Mit der bisherigen Kläranlagentechnik – also der mechanischen und biologischen Reinigung sowie der Phosphorfällung – lassen sich viele Spurenstoffe allerdings nur unzureichend aus dem Abwasser entfernen.

    Lesen Sie die gesamte Pressemitteilung auf dem Portal Treffpunkt Kommune.

    Kläranlage Mannheim: Hier wird die Behandlung des Abwassers mit Pulveraktivkohle (PAK) bereits seit 2010 großtechnisch eingesetzt.


    05.09.2019

    Hauptklärwerk Mühlhausen: OB Kuhn nimmt Förderbescheid für Ausbau entgegen

    Das Hauptklärwerk Mühlhausen erhält eine vierte Reinigungsstufe, die sogenannte Spurenstoffe aus dem Abwasser entfernen kann. Dafür investiert die Landeshauptstadt Stuttgart bis 2028 rund 85 Millionen Euro.

    Das Land Baden-Württemberg fördert den ersten Bauabschnitt mit 2,9 Millionen Euro. Den Förderbescheid hat Oberbürgermeister Fritz Kuhn von Umweltminister Franz Untersteller am Dienstag, 3. September, entgegengenommen.

    Untersteller sagte: „Stuttgart hat als eine der ersten Städte in Deutschland eine Kläranlage betrieben. Das war 1916. Mittlerweile umfasst das Kanalnetz eine Gesamtlänge von über 1.700 Kilometer. Über mehrstufige biologische und chemische Verfahren werden täglich 220 Millionen Liter Abwasser gereinigt. Mit dem Einbau einer vierten Reinigungsstufe bringt die Stadt ihre Kläranlage auf den neuesten Stand der Technik und leistet damit einen ganz erheblichen Beitrag für den Gewässerschutz im Land.“

    Lesen Sie den gesamten Artikel hier.

    Pressemitteilung Umweltministerium BW

    Bildquellen: SES/Michael Fuchs Fotografie (links und rechts); Ferdinando Iannone (Mitte)



    31.05.2019

    KomS-Technologieforum Spurenstoffe am 16.05.2019 in Wernau

    Wie sich Spurenstoffe aus dem Abwasser eliminieren lassen

    Dass man keine ausgedienten Arzneimittel in der Toilette entsorgen soll, dürfte mittlerweile in weiten Teilen der Öffentlichkeit angekommen sein. Damit rückt aber auch zunehmend die Problematik über den Eintrag von Mikroverunreinigungen in die Gewässer und deren Folgen in das Bewusstsein der Menschen. Und das Bemühen, sie durch entsprechende Reinigungsprozesse so gut wie möglich aus dem Abwasser zu entfernen und damit erst gar nicht in die Gewässer gelangen zu lassen. „Baden-Württemberg hat bei der Eliminierung von Spurenstoffen bundesweit eine führende Rolle“, konstatiert André Hildebrand, der Geschäftsführer des baden-württembergischen DWA-Landesverbandes. Der Verband betreibt zusammen mit der Universität Stuttgart und der Hochschule seit 2012 das Kompetenzzentrum Spurenstoffe Baden-Württemberg (KomS BW). Nun haben Experten auf dem „KomS-Technologieforum Spurenstoffe“ Mitte Mai über die neuesten technischen Fortschritte auf diesem Gebiet und ihre Erfahrungen mit den bereits installierten Anlagen zur Entfernung von Mikroverunreinigungen berichtet. Bei der mit über 140 Teilnehmern ausgebuchten Tagung und ihrer angeschlossenen Fachausstellung wurde dabei über die derzeit wichtigsten Verfahren berichtet und diskutiert: die Reinigung zum einen mit Hilfe von Aktivkohle, wobei sowohl Pulveraktivkohle (PAK) als auch granulierte Aktivkohle (GAK) eingesetzt wird, und zum anderen durch den Einsatz von Ozon.

    Lesen Sie den gesamten Veranstaltungsbericht hier.


    27.05.2019

    KLÄRANLAGE WENDLINGEN - NEUE REINIGUNGSSTUFE ZUR SPURENSTOFFENTNAHME

    Das Gruppenklärwerk Wendlingen am Neckar (GKW) befindet sich in einem hoch industrialisierten und dicht besiedelten Einzugsgebiet. Daher haben sich im Dezember 2013 die Verbandsmitglieder dafür entschieden zur Verminderung von schädlichen Auswirkungen auf die aquatische Umwelt eine weitergehende Reinigungsstufe zur gezielten Spurenstoffelimination einzuführen.

    Mit der im April 2018 in Betrieb genommenen adsorptiven Reinigungsstufe soll primär die Spurenstoffbelastung des Neckars vermindert werden. Darüber hinaus ist es aber auch das Ziel des Zweckverbands Gruppenklärwerk Wendlingen am Neckar die noch im Abwasser vorhandene gelöste Restorganik weiter abzusenken.

    Steckbrief KA Wendlingen


    15.05.2019

    KLÄRANLAGE TÜBINGEN BEKOMMT OZONUNGSANLAGE

    Die Kläranlage in Tübingen soll als zweite Anlage im Land Baden-Württemberg eine Ozonungsanlage erhalten. Mit der neuen Anlage sollen Spurenstoffe wie Arzneimittel oder Haushaltschemikalien sowie Keime aus dem Abwasser herausgefiltert werden. Das teilte das Landesumweltministerium am Mittwoch vergangener Woche anlässlich des ersten Spatenstichs für die Anlage mit. "Mit der Ozonstufe bekommt Tübingen modernste Technologie zur Abwasserreinigung. Der Bau ist ein Meilenstein für die Stadt und für das Land", erklärte Umweltminister Franz Untersteller (Grüne).

    Das Umweltministerium fördert den Ausbau der Kläranlage eigenen Angaben zufolge mit insgesamt fast drei Millionen Euro. Eingeschlossen sei in dieser Summe auch der Zuschuss für eine Flockungsfiltration, in der die anfallenden Oxidationsnebenprodukte biologisch nachbehandelt werden. Die gesamten Investitionskosten belaufen sich auf voraussichtlich 13,8 Millionen Euro, hieß es. Neben Tübingen sind auch die Gemeinden Ammerbuch und Rottenburg an dem Projekt beteiligt.

    Quelle: EUWID Wasser und Abwasser (20.2019)


    09.04.2019

    ERGEBNISBERICHT "SPURENSTOFFSTRATEGIE DES BUNDES"

    Im Rahmen der 2. Phase des Spurenstoffdialogs des Bundes am 19. März 2019 sind nun die Ergebnisse zur Umsetzung von Maßnahmen für die Reduktion von Spurenstoffeinträgen in die Gewässer veröffentlicht worden.

    Ergebnispapier


    02.04.2019

    Verleihung des IFWW-Förderpreises an Essener Tagung

    An der 52. Essener Tagung vom 20. bis 22. März 2019 in Aachen wurde Frau Dr. Launay der IFWW-Förderpreis verliehen.
    Wir gratulieren ihr herzlich zu diesem Preis!

    Bildquelle:

    Andreas Steindl, Aachen


    21.03.2019

    Umweltministerium stellt Kommunen rund 164 Millionen Euro bereit für Maßnahmen in den Bereichen Wasserwirtschaft und Altlasten

    Das Umweltministerium stellt den Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg im Jahr 2019 im Förderprogramm „Wasserwirtschaft und Altlasten“ rund 164 Millionen Euro zur Verfügung. „Mit dem aus Mitteln des Kommunalen Investitionsfonds gespeisten Programm ermöglichen wir den Kommunen Investitionen in den Umweltschutz von insgesamt weit über 200 Millionen Euro“, sagte Minister Franz Untersteller heute (21.03.) in Stuttgart.

    Lesen Sie weiter unter Pressemitteilung Umweltministerium


    06.03.2019

    MIKROVERUNREINIGUNG IM RHEIN UND SEINEN ZUFLÜSSEN WIRKSAM REDUZIEREN - EMPFEHLUNGEN DER IKSR

    Die Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) hat Empfehlungen ausgesprochen, wie die Staaten im Rheineinzugsgebiet die Einträge von Mikroverunreinigungen in die Gewässer weiter reduzieren können. Dies betrifft insbesondere die Bereiche kommunale Abwassersammel- und Behandlungssysteme, Landwirtschaft sowie Industrie und Gewerbe.

    Die IKSR hat die Relevanz verschiedener Mikroverunreinigungen und vorhandene Ansätze zur Minderung der Belastung in den Gewässern seit mehr als 10 Jahren im Blick. Die Belastungssituation liegt offen und es gibt verschiedene Reduzierungsmöglichkeiten.

    Auf IKSR-Ebene sind die vorliegenden Ansätze in den Staaten ausgewertet worden. Das Ergebnis: Gemeinsame Empfehlungen zur Reduktion von Mikroverunreinigungen in Gewässern im Rheineinzugsgebiet. Fokussiert wird dabei auf die Bereiche kommunale Abwassersammel- und Behandlungssysteme für Arzneimittelrückstände, Röntgenkontrastmittel und andere Stoffgruppen, auf die Landwirtschaft insbesondere für die Pflanzenschutzmittel sowie auf die Industrie und das Gewerbe in Bezug auf unterschiedliche Industriechemikalien.

    Lesen Sie weiter unter Pressemitteilung IKSR


    04.03.2019

    Netzwerktreffen zwischen Schweiz und Baden-Württemberg

    Am 04.03.2019 fand in der DWA-Geschäftsstelle ein Erfahrungsaustausch zwischen dem Team des KomS Baden-Württemberg und Frau Meier vom Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA) statt. Innerhalb des Netzwerktreffens ging es um einen Informationsaustausch sowie um zukünftige Kooperationen.

    (v.l.n.r. André Hildebrand, Dr. Marie Launay, Dr. Alejandra Campos, Aline Meier und Johanna Neef)



  • > 2018

    29.11.2018

    3. KONGRESS SPURENSTOFFE IN DER AQUATISCHEN UMWELT

    Am 20. und 21. November 2018 fand im Kongresshaus Stadthalle Heidelberg der 3. Kongress „Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt“ statt. Dieser wurde vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Landesverband Baden-Württemberg der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) und der Landesgruppe Baden-Württemberg des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) gemeinsam veranstaltet.

    Über 190 Vertreter/-innen von Behörden, Fachverbänden, Kommunen, Abwasserverbänden und Industrie folgten der Einladung und stellten sich der Diskussion und Aufforderung eines vorsorgenden Gewässer- und Gesundheitsschutzes, um eine Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung zu diesem Thema zu erreichen. Staatssekretär Andre Baumann unterstrich in seinem Grußwort die Wichtigkeit des bewussten Umgangs mit dem Thema Spurenstoffe.

    Auch mit dieser Veranstaltung wurden der Dialog über den Umgang mit Spurenstoffen sowie die technischen Entwicklungen in der Abwasserreinigung zur Elimination von Spurenstoffen mit allen Betroffenen weitergeführt. Welche Belastung und Folgen die Spurenstoffe in den Gewässern mit sich bringen, stand neben den Maßnahmen und Perspektiven in der Wasserwirtschaft im Mittelpunkt.

    In der Verfolgung des vorsorgeorientierten Ansatzes zur Reduktion von umweltrelevanten Spurenstoffen stellte der Kongress strategische Ansätze vor und gab Anstöße zum Machbaren beizutragen:

    • bei der Entwicklung und Herstellung umweltfreundlicher Produkte und Pharmaka,
    • bei der Bewusstseinsbildung der Verbraucher und Akteure im Gesundheitswesen zum richtigen Gebrauch und der Entsorgung sowie
    • bei der Abwasserbehandlung und dem Einsatz technischer Verfahren zur Elimination von Spurenstoffen.

    Alle gesellschaftlichen Akteure, Bürgerschaft und Kommunen, Hochschulen, Umwelt- und Pharmaverbände, Industrie, Ärzte und Apotheker sowie die Wasserwirtschaft wurden aufgerufen, ihre Verantwortung für eine intakte Umwelt wahrzunehmen und sich aktiv in den Diskussions- und Veränderungsprozess einzubringen. Auch der Blick über den Tellerrand kam nicht zu kurz. Der Key Note Speaker Rüdiger Röhrig zeigte eindrücklich auf, was passiert, wenn der Mensch weiterhin sorglos mit noch vorhandenen Umweltressourcen umgeht. Und: Jeder ist in der Lage einen ersten Schritt zu unternehmen und sei er noch so klein. Die nachfolgenden Generationen werden in jedem Fall ein schweres Erbe antreten.

    Im Rahmen von zwei Exkursionen zum Veranstaltungsbeginn erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmern zudem die Möglichkeit, entweder die größte Kläranlage in BW zur PAK- Spurenstoffelimination in Mannheim zu besichtigen oder sich über Spurenstoffe und deren Verhalten bei der Wasseraufbereitung (TZW Karlsruhe) zu informieren. Eine Fachausstellung komplettierte das Tagungsprogramm.

    Welche Wichtigkeit das Thema in der Wahrnehmung derzeit in der Öffentlichkeit spielt, zeigte sich an dem großen Interesse der Medien. Neben einem TV-Team des SWR waren Pressevertreter verschiedener regionaler Medien aus dem Rhein-Neckar-Raum vor Ort!

    Hier gelangen Sie zum SWR-Beitrag.



    21.11.2018

    ÖKOLOGISCHE ZEITBOMBE

    Klärwerk: Immer mehr Spuren von Chemikalien und Medikamenten im Abwasser / Fachleute informieren sich über Reinigungsanlage im Rahmen des
    3. Kongress Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt am 20./21.11.2018

    Wer denkt schon darüber nach? Medikamente werden nach Gebrauch in der Toilette entsorgt, Tabs oder Pulver für den Geschirrspüler werden großzügig dosiert, und Sport- oder Schmerzsalbe wird ganz selbstverständlich aufgetragen, wenn die Gelenke zwicken oder die Muskulatur streikt. "Viele wissen gar nicht, dass all diese Stoffe im Abwasser landen", sagt Andreas Hein, Leiter der Mannheimer Kläranlage nördlich von Sandhofen. Hier hat man den sogenanneten Spurenstoffen erfolgreich den Kampf angesagt. Die neue vierte Klärstufe - eine zusätzliche Aktivkohle-Reinigungsanlage - holt Chemikalien und Medikamentenreste zu 80 bis 90 Prozent aus dem Wasser heraus.

    Lesen Sie weiter unter Mannheimer Morgen


    20.11.2018

    KONGRESS "SPURENSTOFFE IN DER AQUATISCHEN UMWELT"

    Staatssekretär Andre Baumann hat auf dem 3. Kongress „Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt“ heute (20.11.) in Heidelberg angekündigt, dass die Landesregierung die europaweite Vorreiterrolle Baden-Württembergs beim Bau und Betrieb von Anlagen zur Spurenstoffelimination („Vierte Reinigungsstufe“) auf kommunalen Kläranlagen weiter ausbauen wolle: „Inzwischen beseitigen oder reduzieren bei uns im Land bereits 14 Anlagen Arzneimittelrückstände, Flammschutzmittel, Duft- und Süßstoffe oder Korrosionsschutzmittel aus unseren Gewässern. 16 weitere Anlagen befinden sich im Bau oder in der Planung. Wir halten es für sinnvoll, dass noch mindestens 125 zusätzliche Kläranlagen der Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg mit dieser Technik ausgestattet werden.“

    Lesen Sie weiter unter Pressemitteilung Umweltministerium



    26.10.2018

    KLÄRANLAGE TÜBINGEN BEKOMMT NEUE TECHNOLOGIE ZUR BESEITIGUNG VON SPURENSTOFFEN – ZUSCHUSS DES LANDES VON ZUNÄCHST ÜBER 2 MILLIONEN EURO

    UMWELTMINISTER FRANZ UNTERSTELLER: "MIT DER GEPLANTEN OZONANLAGE BEKOMMT TÜBINGEN EINE HOCHMODERNE KLÄRTECHNOLOGIE ZUR REINIGUNG BELASTETER ABWÄSSER."

    Das Umweltministerium fördert den Bau einer vierten Reinigungsstufe der Kläranlage Tübingen mit voraussichtlich insgesamt rund 2,8 Millionen Euro. Die Zuschüsse werden in zwei Tranchen gewährt, in diesem Jahr sind es gut 2 Millionen Euro, im kommenden sollen noch einmal 800.000 Euro bewilligt werden. Im ersten Bauabschnitt wird zunächst eine Anlage zur Flockungsfiltration errichtet, die dann in einem zweiten Bauabschnitt durch eine Ozonstufe ergänzt wird. Mit dieser Technologie ist es möglich, Feststoffe und Phosphor im Abwasser zu reduzieren und Spurenstoffe sowie teilweise auch Keime herauszufiltern.

    Lesen Sie weiter unter Pressemitteilung Umweltministerium



    28.09.2018

    LAND FÖRDERT VORREITERPROJEKT

    Die Kläranlage des Gemeindeverwaltungsverbands Immendingen-Geisingen erhält ab Frühjahr 2019 eine vierte Reinigungsstufe. Landesumweltminister Franz Untersteller übergab dem Verband am Freitag für die geplante Maßnahme einen Förderbescheid über drei Millionen Euro. Das Projekt ist die erste Neuanlage dieser Art in Baden-Württemberg. Bei der sogenannten vierten Reinigungsstufe handelt es sich um einen zusätzlichen Reinigungsschritt in der Kläranlage, der das Abwasser von Spurenstoffen befreit.

    Grund für den Ausbau ist, dass die wasserrechtliche Betriebserlaubnis der Kläranlage abgelaufen sei, erklärte Immendingens Bürgermeister Markus Hugger im Gespräch mit unserer Zeitung. Mindestanforderung für die Zulassung sei, dass der vorgegebene Phosphatgrenzwert im Abwasser reduziert werde. Eine Alternativvariante, die nur Phosphat gefiltert hätte, sei zudem finanziell nicht deutlich billiger gewesen, so Hugger.

    Lesen Sie weiter unter Schwäbische Zeitung

    Landesjustizminster Guido Wolf (von links), Geisingens Bürgermeister Walter Hengstler, Immendingens Bürgermeister Markus Hugger und Landesumweltminster Franz Untersteller bei der Übergabe des Förderbescheids in Immendingen.

    Foto: Simon Schwörer


    28.09.2018

    4,4 MILLIONEN EURO LANDESZUSCHUSS FÜR ERWEITERUNG DES KLÄRWERKS KARLSRUHE MIT SPURENSTOFFELIMINATION

    Umweltminister Franz Untersteller: "Die Elimination von Spurenstoffen auf kommunalen Kläranlagen ist ein wichtiger und nachhaltiger Baustein der Spurenstoffstrategie des Landes."

    Das Land unterstützt die Stadt Karlsruhe mit rund 4,4 Millionen Euro dabei, das Klärwerk Neureut zu erweitern. Dies ist die höchste Zuwendung, die das Land für Maßnahmen der Abwasserbeseitigung in diesem Jahr gewährt. Mit dem Millionenzuschuss kann die Stadt ihre Kläranlage weiter optimieren und mit einer Aktivkohleadsorption zur Elimination von Spurenstoffen ausstatten. Die Kosten dieser Maßnahme werden sich auf rund 22 Millionen Euro belaufen.

    „Spurenstoffe wie Arzneimittel, Haushaltschemikalien, Pflanzenschutzmittel und synthetische Süßstoffe stellen eine der größten Herausforderungen im Gewässerschutz dar“, sagte Umweltminister Franz Untersteller heute (04.09.) in Stuttgart. „Die Elimination von Spurenstoffen auf kommunalen Kläranlagen ist daher auch ein wichtiger und nachhaltiger Baustein der Spurenstoffstrategie des Landes.“ Im Rahmen dieser Strategie fördert das Land Baden-Württemberg bei kommunalen Kläranlagen sogenannte 4. Reinigungsstufen zur Elimination von Spurenstoffen sowohl an besonders empfindlichen Gewässern als auch an lokalen Belastungsschwerpunkten mit 20 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

    Lesen Sie die gesamte Pressemitteilung.


    18.07.2018

    VORKOMMEN VON SPURENSTOFFEN IN KLÄRANLAGENZULÄUFEN IN BADEN-WÜRTTEMBERG

    Die Ergebnisse zweier Vorhaben erlauben eine Aussage zum flächendeckenden sowie dauerhaften Vorkommen von Spurenstoffen in den Zuläufen von Kläranlagen in Baden-Württemberg. Anhand von Frachtbetrachtungen lässt sich für die flächendeckend vorkommenden Spurenstoffe eine Art „Grundbelastung“ ausmachen. Liegt die Belastung einer Kläranlage darüber, deutet dies auf zusätzliche Einzeleinleiter hin.

    Der Beitrag wurde in der Wasser und Abfall, Springer Vieweg Verlag Wiesbaden 06/2018, S. 40-49 veröffentlicht. Lesen Sie die komplette Veröffentlichung.


    16.07.2018

    WAS IST IHNEN SAUBERES WASSER WERT?

    Das Wasser aus deutschen Kläranlagen könnte Flüsse und Seen sehr viel sauberer machen. Doch viele Betreiber scheuen den Einbau neuer Technik. Auch, weil die Regierung das Thema seit Jahren zu wenig beachtet. Die Pressemitteilung ist auf Spiegel Online am 14.07.2018 erschienen. Lesen Sie die gesamte Pressemitteilung.



    13.07.2018

    6. ERFAHRUNGSAUSTAUSCH DER DWA SONDER-NACHBARSCHAFT SPURENSTOFFE

    Am 10. Juli 2018 fand das diesjährige Treffen der DWA Sonder-Nachbarschaft Spurenstoffe auf dem Hauptklärwerk der Stadt Stuttgart statt. Am Vormittag wurden nach einer Begrüßung zunächst die neuen Handlungsempfehlungen und die Ergebnisse einer Umfrage zum Pulveraktivkohleeinkauf vom KomS Baden-Württemberg vorgestellt. Anschließend informierte die Stadtentwässerung Stuttgart (SES) über die geplante Umsetzung der Spurenstoffelimination auf dem Hauptklärwerk Mühlhausen und führte in die Thematik der Spurenstoffanalytik ein. Abgerundet wurde dies am Nachmittag durch die Besichtigung des Zentrallabors und der halbtechnischen Versuchsanlage zur Spurenstoffelimination. Den Rückblick zum 6. Erfahrungsaustausch der DWA Sonder-Nachbarschaft Spurenstoffe finden Sie hier.


    05.07.2018

    EMPFEHLUNG ZUR REDUZIERUNG VON MIKROVERUNREINIGUNGEN IN DEN GEWÄSSERN

    Rückstände von Arznei- und Pflanzenschutzmitteln, Bioziden und anderen Chemikalien können schon in geringen Konzentrationen nachteilige Wirkungen in der Umwelt und auf die menschliche Gesundheit haben. Diese Mikroverunreinigungen werden nicht zuletzt dank verfeinerter Analyseverfahren zunehmend in unseren Gewässern nachgewiesen. Um zukünftige Gewässerbelastungen zu vermeiden, bedarf es vorsorgender Maßnahmen. Das UBA hat die Eintragspfade analysiert, kritische Stoffeigenschaften benannt und schlägt eine Kombination von Maßnahmen bei Herstellung, Verwendung und Abwasserbehandlung für einen umfassenden Gewässerschutz vor.

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    03.07.2018

    SCHWIMMENDER CHEMIKER FEIERT FILMPREMIERE

    Stuttgart (hdgbw) – Der Wissenschaftler und Extremschwimmer Andreas Fath zeigt im Haus der Geschichte Baden-Württemberg erstmals seinen Film „Zwei Flüsse - Eine Mission“. Am Donnerstag, 12. Juli 2018, um 19 Uhr im Otto-Borst-Saal ist die Premiere mit anschließendem Gespräch. Der Dokumentarfilm widmet sich zwei einzigartigen Forschungsreisen. Prof. Dr. Andreas Fath durchschwamm in 28 Tagen den 1231 km langen Rhein und drei Jahre später in 33 Tagen den 1049 km langen Tennessee River. In den beiden Projekten „Rheines Wasser“ und „Tenneswim“ verband der „schwimmende Chemiker“ körperliche Höchstleistungen mit der kompletten wissenschaftlichen Wasseranalyse zweier vergleichbarer Flüsse auf unterschiedlichen Kontinenten. Dabei war der Schwimmer selbst das Messgerät. Die Dokumentation wurde von Studierenden der Hochschule Furtwangen und der Sewanee University produziert.

    Nach dem Film präsentiert Prof. Fath die Ergebnisse der Analysen beider Flüsse, und die Besucher sind zu Fragen und Diskussion eingeladen. Im Anschluss gibt es einen Empfang. Die Veranstaltung kostet acht Euro (inkl. einem Getränk). Anmeldungen sind unter der Mailadresse veranstaltungen@hdgbw.de oder Tel. 0711.212.3989 möglich.

  • > 2017

    07.12.2017

    ÖFFENTLICHE KONSULTATION ZU ARZNEIMITTELN IN DER UMWELT

    Mit dieser Konsultation möchte die Kommission Meinungen dazu einholen, welche Maßnahmen zur Bewältigung der von Arzneimitteln ausgehenden Umweltrisiken getroffen werden könnten. Einholung von Stellungnahmen und Informationen zur Unterstützung der Kommission bei der Entwicklung eines strategischen Konzepts in Bezug auf Arzneimittel in der Umwelt.
    Lesen Sie hier mehr:
    https://ec.europa.eu/info/consultations/public-con...
    https://ec.europa.eu/info/consultations/public-con...

    Die Konsultation läuft vom 22. November 2017 bis 21. Februar 2018.


    17.10.2017

    "PHARMAKA IN DER UMWELT – WAS DEUTSCHE UNTERNEHMEN UND VERBÄNDE GEGEN DIE GLOBALEN RISIKEN TUN KÖNNEN"

    Fachgespräch am 16.11.2017 im Hause des Bundesumweltministeriums

    Weltweit wächst die Sorge, dass in die Umwelt gelangte Arzneimittel negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit zeitigen: Zunehmende Antibiotika-Resistenzen sind ein gravierendes Problem, das vielerlei Ursachen im Mißbrauch und der Überdosierung von Medikamenten hat, aber u.a. auch aus der Abwasserbelastung mit diesen Stoffen aus der Produktion (vor allem in Schwellenländern) resultiert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) behandelt auf Grund ihrer Zuständigkeit für die menschliche Gesundheit das Problem der Antibiotika-Resistenzen mit höchster Priorität. Im Rahmen des Strategic Approach to International Chemicals Management (SAICM) hat die 4. Internationale Konferenz (ICCM4) das Thema „Environmentally Persistent Pharmaceutical Pollutants“ (EPPP) als eine „emerging policy issue –EPI“ identifiziert und alle Akteure aufgerufen, bestehende Wissensdefizite zu beseitigen, Informationen auszutauschen und Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Gute Beispiele des Zusammenwirkens der Akteure zur Prävention oder zur Verringerung der Umweltbelastung mit Arzneimitteln sind daher Thema des Fachgesprächs am 16. November. Weitere Informationen erhalten Sie unter
    http://www.umweltbundesamt.de/saicm-epi-
    fachgespraech-2017-zu-pharmaka-in-der#textpart-5
    .



    28.09.2017

    SPURENSTOFFELIMINATION FÜR DIE TSCHECHISCHE WASSERWIRTSCHAFTSVERWALTUNG VON INTERESSE

    Am 25. und 26.09.17 besuchte eine Delegation von Wasserwirtschaftern aus der tschechischen Region Pardubice, einer Partnerregion des Regierungsbezirks Tübingen und des Landkreises Reutlingen, die Kläranlagen Westerheim, Laichingen und Steinhäule (Ulm/Neu-Ulm). Der Schwerpunkt der Exkursion lag auf der Besichtigung der baulichen Umsetzung von Verfahren zur Spurenstoffelimination. So konnte mit dem Klärwerk Steinhäule die derzeit größte deutsche Anlage zur Spurenstoffelimination besichtigt werden, während die Gäste auf der Kläranlage Westerheim die erste in Baden-Württemberg dauerhaft in Betrieb befindliche GAK-Filteranlage zu sehen bekamen. Von besonderem Interesse für die ausländischen Gäste war auf der Kläranlage Laichingen die nach der Adsorptionsstufe angeordnete Tuchfilteranlage


    22.08.2017

    "DIE THEMATIK DER SPURENSTOFFE GEHÖRT ZU DEN TOP-THEMEN"

    Das Interview "Die Thematik der Spurenstoffe gehört zu den Top-Themen" mit Dr.-Ing. Steffen Metzger, dem Leiter des Kompetenzzentrums Spurenstoffe Baden-Württemberg (KomS), ist am 21. August 2017 auf Springer Professional veröffentlicht worden. Das Interview ist unter dem nachstehenden Link zu finden:
    https://www.springerprofessional.de/klaeranlagen/schadstoffe/
    -die-thematik-der-spurenstoffe-gehoert-zu-den-top-themen-/
    13353408


    31.07.2017

    SCHADSTOFFE UND KRANKHEITSERREGER IM WASSERKREISLAUF

    DWA nutzt Ergebnisse aus dem BMBF-Projekt für E-Learning

    Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) hat aus den Ergebnisse des Projektes Charakterisierung, Kommunikation und Minimierung von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf – TransRisk des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ein E-Learning-Tool und ein ergänzendes digitales Karteikarten-System für die Lern-App BRAINYOO entwickelt, das Studenten die Problematik der Schadstoffe und Krankheitserreger im Wasserkreislauf und geeignete Handlungsmaßnahmen vermittelt.

    Das E-Learning-Tool zu TransRisk steht auf den DWA-Internet-Seiten kostenlos zur Verfügung (http://de.dwa.de/forschung-und-innovation.html).


    27.07.2017

    5. ERFAHRUNGSAUSTAUSCH DER DWA SONDER-NACHBARSCHAFTEN SPURENSTOFFE AUF DER KLÄRANLAGE STOCKACHER AACH

    Am 11. Juli 2017 fand das diesjährige Treffen der DWA Sonder-Nachbarschaft Spurenstoffe auf der Kläranlage Stockacher Aach in Bodman-Ludwigshafen statt. Am Vormittag wurden in drei Vorträgen zunächst Erfahrungen zum Betrieb der AFF-Anlage auf der Kläranlage Hechingen, Ergebnisse einer Messkampagne zur Spurenstoffelimination als auch Auswertungen eines Fragebogens zur Betriebserfahrung bei Kläranlagen mit Aktivkohleeinsatz vorgestellt. Nach einer kurzen Diskussionsrunde über fachliche Themen wurde noch die Adsorptionsstufe der Kläranlage Stockacher Aach besichtigt. Am Nachmittag gab es für die Teilnehmenden eine Führung im Wasserwerk der Bodensee-Wasserversorgung. Der nächste Sonder-Nachbarschaftstag wird im Sommer 2018 auf dem Hauptklärwerk Mühlhausen in Stuttgart stattfinden.

    Bilder vom Nachbarschaftstag finden Sie hier.


    30.06.2017

    5 JAHRE KOMPETENZZENTREN SPURENTOFFE – JUBILÄUMSVERANSTALTUNG MIT KOMS BW, KOM-M.NRW UND VSA PLATTFORM

    Die Jubiläumsveranstaltung “5 Jahre Kompetenzzentren Spurenstoffe“ vom 28. - 29.06.2017 in Friedrichshafen konnten die Kompetenzzentren mit einer sehr guten Resonanz abschließen. 170 Teilnehmer besuchten das Fach- und Technologiesymposium zur Spurenstoffelimination aus kommunalem Abwasser. Das „Rund-um-Paket“ mit Fachexkursionen – Vortragsprogramm – Abendtreff auf dem Schiff und integrierter Fachausstellung hat dazu beigetragen, dass sich die Besucher in fachlichen Gesprächen austauschten, mit den Referenten diskutierten und sich bei den Ausstellern über deren Produkte und Dienstleistungen informieren konnten.

    Impressionen der Tagungen finden Sie hier.


    28.06.2017

    POLICY PAPER ZUR SPURENSTOFFSTRATEGIE DES BUNDES ÜBERREICHT

    Am 27. Juni wurde dem Staatssekretär im BMUB, Jochen Flasbarth, das Policy Paper „Empfehlungen des Stakeholder-Dialogs »Spurenstoffstrategie des Bundes« an die Politik zur Reduktion von Spurenstoffeinträgen in die Gewässer“ überreicht.
    Das Policy Paper können Sie hier herunterladen.


    26.06.2017

    ROLL UPS SPURENSTOFFE DES KOMS BADEN-WÜRTTEMBERG

    Zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit z. B. zum Tag der offenen Tür sind ab sofort die im KomS entwickelten Roll Ups zum Thema Spurenstoffe mit firmeneigenen Logo zu erwerben.

    Beide Roll Ups können zum Preis von 400 € brutto (inkl. Satz und Druck) bestellt werden.
    Für Rückfragen oder Bestellungen können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen: dwa@koms-bw.de


    23.06.2017

    OFFIZIELLE INBETRIEBNAHME DER ADSORPTIONSSTUFE AUF DER KLÄRANLAGE ÖHRINGEN

    Am 22. Juni 2017 wurde die Adsorptionsstufe auf der Kläranlage Öhringen durch Ministerialdirektor Helmfried Meinel offiziell in Betrieb genommen. Lesen Sie hier den Beitrag in der Hohenloher Zeitung vom 23.06.2017.




    27.06.2017

    ÜBERGABE DES FÖRDERBESCHEIDES AN DAS KLÄRWERK PFORZHEIM

    Die Übergabe des Förderbescheides für die 4. Reinigungsstufe erfolgte am 19.06.2017 auf dem Klärwerk Pforzheim. Dazu sind zwei Zeitungsartikel in der örtlichen Presse erschienen. Lesen Sie die Zeitungsartikel.

    04.04.2017

    Fünf Jahre Kompetenzzentrum Spurenstoffe Baden-Württemberg
    – Positive Bilanz zum Jubiläum

    Im DWA-Jahrbuch 2017 wurde ein Beitrag zu fünfjährigen Be-
    stehen des Kompetenzzentrums Spurenstoffe Baden-Württemberg
    veröffentlicht.

    Lesen Sie den kompletten Beitrag.


    27.03.2017

    5 Jahre Kompetenzzentren Spurenstoffe -
    Jubiläumsveranstaltung mit KomS BW, KOM-M.NRW und
    VSA Plattform

    Zum fünfjährigen Jubiläum der ›Spurenstoff-Kompetenzzentren‹ in
    der Schweiz und Deutschland veranstaltet das KomS
    Baden-Württemberg mit dem Kompetenzzentrum
    Mikroschadstoffe.NRW und der Schweizer VSA-Plattform
    ›Verfahrenstechnik Mikroverunreinigungen‹ vom 28. bis 29. Juni
    2017 in Friedrichshafen ein Fach- und Technologiesymposium zur
    Spurenstoffelimination aus kommunalem Abwasser.

    Weitere Informationen und Anmeldung unter

    www.spurenstoffe-bw.de


    27.03.2017

    Probebetrieb der Adsorptionsstufe auf der Kläranlage
    Öhringen aufgenommen

    Nach fast 16-monatiger Bauzeit hat man am 20.03.2017 auf der
    Kläranlage Öhringen den Probebetrieb der Adsorptionsstufe auf-
    genommen. Die Kläranlage Öhringen ist damit die 13. Anlage im
    Land, die über eine Stufe zur gezielten Spurenstoffelimination
    verfügt. Die neue Reinigungsstufe wurde zur Teilstrombehandlung
    konzipiert.



    20.03.2017

    Pressemitteilung zum Weltwassertag 2017: "WASTEWATER"
    Belastung des Wassers mit Medikamentenrückständen muss
    reduziert werden

    Zur Vermeidung der Gewässerbelastung durch Spurenstoffe ist ein
    ganzheitlicher Ansatz notwendig. Modernste Kläranlagen im Land
    liefern dazu einen wichtigen Beitrag.

    Stuttgart, 20. März 2017 – Aus Anlass des Internationalen Tags des
    Wassers am 22. März weist das Kompetenzzentrum Spurenstoffe
    Baden-Württemberg auf die zunehmende Belastung der Ge-
    wässer mit Medikamentenrückständen hin. In einem aktuellen
    Untersuchungsvorhaben des Kompetenzzentrums wurde das
    Abwasser im Zu- und Ablauf von 40 Kläranlagen in
    Baden-Württemberg auf 50 sogenannte Spurenstoffe untersucht.
    Dabei ist im Zulauf aller Kläranlagen ein Großteil der untersuchten
    Substanzen nachgewiesen worden.
    Lesen Sie die komplette Pressemitteilung.


    06.03.2017

    Professor Dr. Kapp aus dem KomS-Beirat verabschiedet

    Im Rahmen der Sitzung am 03.03.2017 wurde Herr Professor Dr.
    Helmut Kapp als Vertreter der Hochschule Biberach aus dem
    Beirat des Kompetenzzentrums Spurenstoffe Baden-Württemberg
    verabschiedet.

    Herr Professor Kapp befasst sich bereits seit 2003 mit der
    Thematik der Spurenstoffelimination aus kommunalem
    Abwasser und hat mit seinen Arbeiten sowie seinem per-
    sönlichen Engagement maßgeblich den Weg für die Umsetzung
    der Spurenstoffelimination in BW bereitet. In Fortsetzung der
    Untersuchungen der Hochschule Biberach wurde das
    Kompetenzzentrum Spurenstoffe BW ins Leben gerufen, das er
    als Beirat über 5 Jahre lang begleitete.

    Wir danken Herrn Professor Kapp für sein langjähriges
    Engagement und wünschen Ihm für seine Zukunft alles Gute!


    02.03.2017

    Elimination von organischen Spurenstoffen aus kommunalem
    Abwasser: Situation in Deutschland

    In dem Interviewbeitrag "Elimination von organischen Spuren-
    stoffen aus kommunalen Abwasser: Situation in Deutschland"
    interviewt die VSA-Plattform «Verfahrenstechnik Mikroverun-
    reinigungen» die beiden Kompetenzzentren aus Deutschland
    zur aktuellen Situation der Spurenstoffelimination in Deutschland.
    Der Blick über die Landesgrenze zeigt, dass auch in Deutschland
    sehr viel in diese Richtung unternommen wird.
    Lesen Sie das komplette Interview.


    02.03.2017

    Themenband
    Elimination von Mikroverunreinigungen und Transformations-
    produkten

    DWA veröffentlicht Ergebnisse von BMBF-Projekt

    Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Ab-
    fall e. V. (DWA) hat jetzt den Themenband Anthropogene
    Spurenstoffe, Krankheitserreger und Antibiotikaresistenzen im
    Wasserkreislauf – Relevanz, Monitoring und Eliminierung
    ver-
    öffentlicht, der neue Erkenntnisse und Bewertungsmethoden zur
    Bestimmung der Effizienz von zusätzlichen Behandlungsstufen in
    der Abwasserreinigung zusammenfasst.

    Weitere Informationen finden Sie hier.



    27.01.2017

    KomS bei Versuchen zum Pulveraktivkohleeinsatz auf der ARA
    Oftringen beteiligt

    Seit Anfang Dezember 2016 werden in der Schweiz auf der
    Abwasserreinigungsanlage (ARA) Oftringen Untersuchungen zur
    simultanen Pulveraktivkohlezugabe durchgeführt. Ziel der Versuche
    ist es zu prüfen, inwieweit der DOC des Abwassers mittels Pulver-
    aktivkohle abgesenkt werden kann um zukünftig erhöhte
    DOC-Konzentration im Ablauf der ARA „abfangen“ zu können. Die
    Untersuchungen werden an einer halbtechnischen Versuchs-
    anlage durchgeführt. Die Anlage wurde von KomS konzipiert und
    bereitgestellt.
    Weitere Informationen über die ARA des Verbands „Entsorgung
    Region Zofingen“ finden Sie hier.


    CALL FOR PAPERS - 8. KomS-Technologieforum Spurenstoffe -
    Fachleute als Referenten gesucht


    Das 8. KomS-Technologieforum Spurenstoffe finden im Rahmen
    der DWA-Landesverbandstagung am 13. Oktober 2017 in der
    Schwabenlandhalle Fellbach statt.

    Bitte senden Sie eine Kurzfassung Ihres Referates mit
    Arbeitstitel unter Angabe des Schwerpunktthemas sowie eine
    Kurzvita bis zum 17. Februar 2017 an gabriele.seil@dwa-bw.de.
    Ihr Abstract soll max. eine DIN A4-Seite umfassen. Vortragsdauer:
    30 Minuten inkl. anschließender Fragen. Als Referent/-in erhalten
    Sie für beide Tage einen kostenfreien Eintritt zur Tagung sowie zur
    Fachmesse. Das Bewerbungsformular als Download.
    Weitere Informationen unter www.landesverbandstagung-bw.de.



    24.01.2017

    Kornkohle gibt dem Abwasser den Rest

    Der Probelauf ist abgeschlossen, Westerheims erweiterte und
    ertüchtigte Kläranlage läuft und reinigt sehr gut. „Die Kläranlage
    weist gute Ergebnisse auf. Wir sind mit dem Probelauf sehr
    zufrieden“, erklärten die Fachingenieure Werner Maier
    (iat -Ingenieurberatung für Abwassertechnik GmbH aus
    Stuttgart) und Lukas Oswald (Wassermüller Ulm GmbH). Sie
    führten die Westerheimer Gemeinderäte durch den Neubau bei
    der Kläranlage und zeigten ihnen auf, wohin in den vergangenen
    zwei Jahren rund zwei Millionen Euro geflossen sind.
    Lesen Sie die gesamte Pressemitteilung.

    (Foto: Steidle)


    04.01.2017

    Spurenstoffelimination auf der Kläranlage Darmsheim

    In der Verbandsversammlung des Zweckverbands Kläranlage
    Böblingen-Sindelfingen wurde die Realisierung einer Stufe zur
    gezielten Spurenstoffelimination auf der Kläranlage Darmsheim
    beschlossen. Es ist ein Verfahren mit Einsatz von granulierter
    Aktivkohle vorgesehen.


    Das KomS-Team wünscht eine schöne vorweihnachtliche Zeit!

  • > 2016

    UMWELTTECHNIKPREIS 2017AUSGEZEICHNETE TECHNIK,
    ZUKUNFTSWEISENDE
    PRODUKTE

    Das Umweltministerium Baden-Württemberg will Unternehmen
    für neue umweltschonende Produkte und Technologien aus-
    zeichnen. Dazu lobt das Ministerium zum fünften Mal den mit
    insgesamt 100.000 Euro dotierten Umwelttechnikpreis Baden-
    Württemberg aus.


    Lesen Sie dazu mehr.


    07.10.2016

    7. KomS-Technologieforum Spurenstoffe in Lahr

    Am 6. Oktober 2016 fand das 7. KomS-Technologieforum
    Spurenstoffe
    im Eventhaus Vetter in Lahr mit insgesamt 132
    Teilnehmern aus Deutschland und dem angrenzendem Aus-
    land statt. Es wurde die Spurenstoffstrategie für Baden-
    Württemberg, die Ergebnisse der Untersuchungskampagne
    von 40 Kläranlagen im Land, die technologischen Entwicklung-
    en zur Spurenstoffelimination - auch für kleinere Kläranlagen -
    und die vielfältigen Erfahrungen aus den Bauprojekten
    und Inbetriebnahmen von Experten aus der Wissenschaft,
    von Betreibern und Planer vorgestellt.Abgerundet wurde das
    7. KomS-Technologieforum Spuren-
    stoffe
    durch die im Anschluss stattgefundene Besichtigung und
    Vorstellung der Funktionsweise des Tuchfilters des Abwasser-
    verbandes Raumschaft Lahr.
    Hier finden Sie Impressionen der Tagung und weitere Informationen
    zu dem Technologieforum


    25.09.2016

    Tag der offenen Tür auf dem Klärwerk Mannheim

    Am 25.09.2016 fand auf dem Klärwerk Mannheim ein Tag der
    offenen Tür statt. Das KomS war mit einem Infostand bei der
    im Juli eingeweihten Adsorptionsstufe vertreten. Die Besucher
    konnten sich über die Spurenstoffelimination im Allgemeinen
    und das Verfahren vor Ort informieren.
    Auf der Homepage des Klärwerks Mannheim wurde über den
    Tag der offenen Tür berichtet:https://www.mannheim.de/nachrichten/grosse-resonan...


    21.09.2016

    6. Treffen der Zusammenarbeit der Kompetenzzentren

    Am 21.09.2016 trafen sich die Mitarbeiter der VSA-
    Plattform "Verfahrenstechnik Mikroverunreinigungen",
    des Kompetenzzentrums Mikroschadstoffe.NRW sowie
    des Kompetenzzentrums Spurenstoffe BW im Sitz des
    Kompetenzzentrums Mikroschadstoffe.NRW in Köln.
    Neben dem Stand der Umsetzung der Spurenstoffelimination
    in den einzelnen (Bundes-)Ländern und der aktuellen Unter-
    suchungsvorhaben tauschte man sich über die aus dem
    Betrieb der Anlagen zur Spurenstoffelimination resultierenden
    Fragen aus. Darüber hinaus stand die Planung und Ab-
    stimmung von weiteren Veranstaltungen zur Thematik
    der Spurenstoffelimination auf der Agenda.


    7. KomS-Technologieforum Spurenstoffe

    Das 7. KomS-Technologiefroum findet am 6. Oktober 2016 im
    Eventhaus Vetter in Lahr statt.

    http://www.koms-bw.de/page70/

    17.08.2016

    Spatenstich auf der ARA Thunersee

    Mit dem Spatenstich wurde am 17.08.2016 der
    Ausbau der Anlage ARA Thunersee mit einer
    Pulveraktivkohlestufe nach dem "Ulmer Verfahren"
    gestartet.
    Weitere Informationen erhalten Sie hier.


    15.07.2016

    Neue Klärstufe auf der Kläranlage Mannheim in Betrieb
    genommen

    Pressemitteilung


    Umweltminister Franz Untersteller weiht Anlage zur Beseiti-
    gung von Spurenstoffen im Klärwerk Mannheim ein


    "Eine vorbildliche Anlage, die hoffentlich noch zahlreiche
    Nachahmer finden wird."


    Lesen Sie die gesamte Pressemitteilung.

    Über die neue Klärstufe berichtete der Mannheimer
    Morgen am 16.07.2016. Presseartikel
    Auch die Rhein-Neckar-Zeitung berichtete am 16.07.2016
    über das sogenannte "Leuchtturmprojekt in Sachen Umwelt-
    schutz". Presseartikel



    12.07.2016

    4. Erfahrungsaustausch der DWA Sonder-Nachbarschaft
    Spurenstoffe auf der Kläranlage Mannheim


    Am 12. Juli 2016 fand das diesjährige Treffen der DWA-
    Sondernachbarschaft Spurenstoffe auf der Kläranlage in
    Mannheim statt. Der Vormittag stand ganz im Zeichen
    des Erfahrungsaustausches. So wurden einander positive
    als auch negative Merkmale der einzelnen Anlagen
    sowie bauliche Verbesserungsmöglichkeiten vorgestellt,
    was vor allem für jene Teilnehmer von Interesse war, die sich
    aktuell mit der Planung einer Stufe zur Spurenstoff-
    elimination auseinandersetzen. Am Nachmittag
    bot sich den Teilnehmern die Möglichkeit, die fünf-straßige
    Adsorptionsstufe der Kläranlage Mannheim, welche am
    15.07.2016 offiziell in Betrieb genommen wird, zu
    besichtigen. Der nächste Sondernachbarschaftstag wird
    im Sommer 2017 auf der Kläranlage Stockacher Aach
    stattfinden.

    Eindrücke und Bilder vom Sondernachbarschaftstag finden
    Sie hier.

    26.06.2016

    Tag der offenen Tür in der Kläranlage Böblingen / Sindelfingen

    Über 1000 Besucher waren am Tag der offenen Tür am
    26. Juni 2016 auf der Kläranlage Böblingen / Sindelfingen zu
    Gast. Im besonderen Fokus stand die Aktivkohlebehandlungs-
    anlage, die die Spurenstoffe aus dem Abwasser eliminiert.
    Auch die Mitarbeiter des Kompetenzzentrum Spurenstoffe
    Baden-Württemberg waren an diesem Tag vertreten. Diese
    standen im regen Austausch mit den zahlreichen Besuchern.


    25.06.2016

    Tag der offenen Tür im Hauptklärwerk Stuttgart-Mühlhausen

    Am 25. Juni 2016 fand der Tag der offenen Tür auf dem Haupt-
    klärwerk Stuttgart-Mühlhausen statt. Unter anderem konnte die
    Versuchsanlage besichtigt werden. Viele Besucher ließen sich
    die Funktionsweise der Versuchsanlage von den Mitarbeitern
    des Kompetenzzentrum Spurenstoffe Baden-Württemberg
    erklären, die am Tag der offenen Tür auch vertreten waren.
    Es herrschte ein großer Andrang von über 3000 interessierten
    Gästen.


    EMA kündigt Revision der Guideline zur Bewertung des Umweltrisikos von Arzneimitteln (ERA) an. Laut einem aktuell veröffentlichtem Concept Paper sollen u.a. folgende Gesichtspunkte bei der Überarbeitung berücksichtigt werden:

    • Überprüfung der gestuften Vorgehensweise bei der Umweltrisikobewertung und der Auslöser für weitergehende Untersuchungen unter Einbeziehung der Verbrauchsdaten der betreffenden Wirkstoffe
    • Überprüfung der Arzneimittelgruppen, für die die Guideline keine Umweltrisikobewertung im Rahmen eines Zulassungsantrags fordert
    • Überprüfung der Vorgehensweise bei Stoffen mit besonderen Eigenschaften wie PBT-Stoffen, endokrinen Disruptoren, Stoffen mit hoher Toxizität für spezifische taxonomische Gruppen u.a.
    • Überprüfung der Testsysteme, die in der Guideline aus 2006 empfohlen werden, auf ihre Aktualität
    • Überprüfung der Möglichkeiten zur Verringerung eines Umweltrisikos von Arzneimitteln einschließlich Diskussion hinsichtlich einer zukünftigen Überwachung der Auswirkungen von Arzneimitteln auf die Umwelt

    17.06.2016

    2. Kongress "Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt"


    Ulm. Am 13. und 14. Juni 2016 fand im Ulmer Stadthaus der 2. Kongress
    Spurenstoffe in deraquatischen Umwelt in Kooperation mit dem
    Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
    statt. Rund 220 Teilnehmer, Besucher sowie 10 Aussteller in der
    begleitenden Fachausstellung nahmen an der Veranstaltung teil.
    Am 1. Veranstaltungstag beteiligten sich 120 Teilnehmer an den beiden
    Exkursionen "Elimination von Spurenstoffen in der Wasserwirtschaft "
    und "Minderung von Spurenstoffen an der Quelle". Nach dem
    Eröffnungsreferat des Umweltministers Franz Untersteller, der die
    lokale Strategie im europäischen Kontext vorstellte, begann das
    Nachmittagsprogramm mit Fachvorträgen zu den Mikorschadstoff-
    strategien des Bundes und der Schweiz und zu Spurenstoffen im Kontext
    eines quellbezogenen Ansatzes. Die Vorträge endeten mit einer
    angeregten Podiumsdiskussion. Am Abend trafen sich die Teilnehmer
    zum BBQ im Bootshaus auf der Donau und ließen den Tag mit Fach-
    kollegen und Networking-Gesprächen ausklingen. Der 2.
    Veranstaltungstag sorgte mit einer Vielfalt an Fachvorträgen und den
    anschließenden Diskussionsrunden erneut für einen angeregten
    Austausch zu den Fachthemen, der auch in den Pausen fortgesetzt
    wurde. Zudem stießen außstellenden Firmen bei zahlreichen Fach-
    besuchern auf lebhaftes Interesse und nutzten die Gelegenheit, über
    Leistungen und Produkte zum Thema "Spurenstoffe" intensiv zu
    informieren. Impressionen der Tagung und die Vortragsfolien der
    Referenten finden Sie unter www.spurenstoffe-bw.de


    30.05.2016

    KomS auf der Woche der Umwelt vertreten


    Vom 07. - 08. Juni 2016 lädt Bundespräsident Joachim Gauck zusammen mit
    der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zur Woche der Umwelt in den
    Park von Schloss Bellevue ein. Bereits zum fünften Mal findet die
    Umwelt-Schau, die auf die Initiative des damaligen Bundespräsidenten
    Joahnnes Rau zurückgeht, am Amtssitz des Bundespräsidenten statt. Der
    Gedanke, das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit unter besonderer
    Berücksichtigung der damit verbundenen wirtschaftlichen Möglichkeiten und
    Chancen zur Lösung globaler Umweltfragen öffentlichkeitswirksam zu
    präsentieren und zu diskutieren, macht dieses Veranstaltungsformat
    einzigartig. Auch das Kompetenzzentrum Spurenstoffe wird auf der Woche der
    Umwelt vertreten sein.


    20.05.2016

    Interview mit Herrn Dr. Steffen Metzger, Leiter des Kompetenzzentrum
    Spurenstoffe Baden-Württemberg in Stuttgart
    in der Wasser und Abfall 5/2016

    „Das Kompetenzzentrum Spurenstoffe Baden-Württemberg hat
    die Entnahme von Spurenstoffen aus dem Abwasser im Fokus“

    Das Kompetenzzentrum Spurenstoffe – KomS – sammelt und bündelt in
    Baden-Württemberg Wissen und Betriebserfahrungen zu den Themen
    Spurenstoffe wie Arzneimittel oder hormonell wirksame Substanzen im
    Abwasser und möglichen Verfahrenstechniken zu deren Elimination.
    WASSER UND ABFALL sprach mit seinem Leiter Herrn Dr. Steffen Metzger
    über Ziele und Aktivitäten des Kompetenzzentrums.

    Lesen Sie das komplette Interview.


    19.05.2016

    Eine Kläranlage zum Anbeißen


    Einweihung am Mittwoch - Fünf-Millionen-Anlage beeindruckt, vorallem im Untergrund

    LAICHINGEN - "Kleinod", "Schmuckstück", "wegweisend": Gespart worden ist nicht
    an Superlativen am Mittwoch bei der offiziellen Einweihung der neuen, vierten
    Reinigungsstufe der Laichinger Kläranlage. Fünf Millionen Euro hat sie gekostet,
    drei davon zahlte die Stadt. Deren Bürger haben am Sonntag die Möglichkeit,
    das beeindruckende Bauwerk zu besichtigen. Vor allem unter Tage wird's spannend.
    Darüber wurde in der Schwäbischen Zeitung am 06.05.2016 berichtet.


    13.05.2016

    5. Treffen zur Zusammenarbeit der Kompetenzzentren

    Am 12.05.2016 trafen sich die Mitarbeiter der VSA-Plattform "Verfahrenstechnik
    Mikroverunreinigungen", des Kompetenzzentrum Mikroschadstoffe.NRW sowie
    des KomS in der Geschäftsstelle des DWA-Landesverbands Baden-Württemberg.
    Neben dem Stand der Umsetzung der Spurenstoffelimination in den einzelnen
    (Bundes)Ländern als auch der aktuellen Untersuchungsvorhaben tauschte man
    sich über die aus dem Betrieb der Anlagen zur Spurenstoffelimination resultierenden
    Fragen aus.


    15.04.2016

    2. Kongress "Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt" vom 13.-14. Juni 2016 in Ulm

    Der DWA-Landesverband Baden-Württemberg veranstaltet in Kooperation mit dem
    Umweltministerium Baden-Württemberg den2. Kongress "Spurenstoffe in der
    aquatischen Umwelt" vom 13.-14. Juni 2016 in Ulm.

    Anmeldung und Informationen unter www.spurenstoffe-bw.de.Programmflyer


    22.03.2016

    Pressemitteilung zum “Tag des Wassers“
    Weltwassertag 2016: „Wasser und Arbeitsplätze“

    Kompetenzzentrum Spurenstoffe Baden-Württemberg (KomS):

    Aktiv gegen Spurenstoffe im Abwasser

    Stuttgart Dass Medikamentenrückstände und andere organische
    Spurenstoffeim Abwasser nichts zu suchen haben – darüber
    sind sich die Fachleute seit langem einig. Moderne mechanisch-
    biologische Kläranlagen können die Spurenstoffenur teilweise
    aus dem Abwasser entfernen. Die synthetischen Rückstände
    gelangen hier durch Tag für Tag in unsere Gewässer und belasten
    die Umwelt. „So wichtig das Thema für Mensch und Umwelt auch
    ist – im Bewusstsein der Öffentlichkeit ist es längst noch nicht
    verankert“, so Dr. Steffen Metzger, Leiter des Kompetenzzentrums
    Spurenstoffe Baden-Württemberg (KomS) in Stuttgart.
    Lesen Sie die komplette Pressemitteilung.


    26.01.2016

    2. Kongress "Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt"
    am 13. - 14. Juni 2016 in Ulm

    Arzneimittel, Biozide, Flammschutzmittel, und viele weitere Stoffe
    werden regelmäßig in Oberflächengewässern nachgewiesen.
    Der 2. Kongress "Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt" stellt
    strategische Ansätze zur Vermeidung und Verminderung der
    Spurenstoffbelastung vor und gibt Anstöße für alle
    gesellschaftlichen Akteure, das Machbare beizutragen: bei der
    Entwicklung und Herstellung umweltfreundlicher Produkte und
    Pharmaka, bei der Bewusstseinsbildung der Verbraucher und
    Akteure im Gesundheitswesen sowie bei der Abwasser-
    behandlung und dem Einsatz technischer Verfahren zur
    Elimination von Spurenstoffen.

    Das Umweltministerium Baden-Württemberg und der
    DWA-Landesverband Baden-Württemberg veranstalten
    gemeinsam unter der Schirmherrschaft des Umweltministers
    vom 13. - 14.06. den 2. Kongress "Spurenstoffe in der
    aquatischen Umwelt" in Ulm. Weitere Informationen erhalten Sie
    unter www.spurenstoffe-bw.de.

  • > 2015

    16.12.2015

    Feiner Filter für gefährliche Stoffe

    Klärwerk an der Ohrn wird erweitert - Drei Kommunen übernehmen
    Vorreiterrolle in der Region

    ÖHRINGEN Torsten Kunkel kann nicht anders: Er prustet lautstark los.
    Den Anlass dafür hat Thilo Michler geliefert: "Wir sind jetzt hoffentlich am
    Ende." Sollte die jüngste Ausbaustufe der Öhringer Kläranlage wirklich die
    letzte sein? Torsten Kunkel, der Pfedelbacher Bürgermeister, vernimmt es
    mit hörbarer Heiterkeit. Darüber würde in der Hohenloher Zeitung am
    16.12.2015 berichtet.


    14.12.2015

    3. Treffen zur Zusammenarbeit der Kompetenzzentren

    Am 10.12.2015 trafen sich Vertreter der VSA-Plattform "Verfahrenstechnik
    Mikroverunreinigungen", des Kompetenzzentrum Mikroschadstoffe.NRW
    sowie des KomS in der Geschäftsstelle des DWA-Landesverbands
    Baden-Württemberg. Schwerpunkte des Treffens bildete der Rückblick
    auf die diesjährigen Veranstaltungen der Kompetenzzentren, die Identifikation
    von aus dem Betrieb der Anlagen zur Spurenstoffelimination resultierenden
    Fragen sowie der Austausch über die Erfahrungen von verschiedenen Elementen
    der Öffentlichkeitsarbeit.



    13.10.2015


    Neues Reinigungsverfahren ist weltweit einmalig

    Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit und Probelauf geht am kommenden
    Donnerstag die vierte Reinigungsstufe der Kläranlage Lahr in Betrieb. Sie
    bestätigt die Vorreiterrolle Baden-Württembergs beim Entfernen von
    Mikroschadstoffen aus dem Abwasser.
    Darüber hat der Staatsanzeiger für Baden-Württemberg, AusgabeNr. 40, am
    09.10.2015 berichtet. (Quelle: Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH)


    12.10.2015

    Viel Geld fließt in die Kläranlage

    Öhringen Der Amtschef des Umweltministeriums, Ministerialdirektor
    Helmfried Meinel, hat heute der Großen Kreisstadt Öhringen sowie den
    Gemeinden Pfedelbach und Zweiflingen im Hohenlohekreis
    Zuwendungsbescheide des Landes in Höhe von insgesamt rund
    2,5 Millionen Euro übergeben. Darüber hat die Heilbronner Stimme am 08.10.2015 berichtet.


    23.07.2015

    3. Erfahrungsaustausch der DWA Sonder-Nachbarschaft Spurenstoffe auf der Kläranlage Lahr

    Am 7. Juli 2015 fand das diesjährige Treffen der DWA-Sondernachbarschaft
    Spurenstoffeauf der Kläranlage Lahr statt, an dem auch einige Kollegen aus
    der Schweiz teilnahmen. Ein Schwerpunkt des betrieblichen
    Erfahrungsaustauschs bildete in diesem Jahr die Thematik der Möglichkeiten
    zur Eigenkontrolle von Reinigungsstufen zur gezielten Spurenstoffentnahme.
    Am Nachmittag bot sich den Teilnehmenden zudem die Möglichkeit, die Ende
    Juni 2015 auf der Kläranlage Lahr in Betriebgegangene adsorptive
    Reinigungsstufe zu besichtigen. Die Besonderheit dieser Anlage besteht darin,
    dass zur Feststoffabtrennung nach der Pulveraktivkohleanwendung erstmals
    ein Tuchfilter eingesetzt wird. Der nächste Sondernachbarschaftstag wird im
    Sommer 2016 auf der Kläranlage Mannheim stattfinden.

    Eindrücke und Bilder vom Sondernachbarschaftstag finden Sie hier.



    13.07.2015

    Baden-Württemberg fördert Vernichtung von Spurenstoffen

    Das Land fördert den über 4,5 Millionen Euro teuren Bau der Anlage zur Elimination von
    Spurenstoffen auf der Kläranlage Laichingen mit rund 2,1 Millionen Euro.
    „Besonders freut es mich, dass wir der Stadt für dieses richtungsweisende
    Abwasserprojekt eine 20-prozentige Extraförderung gewähren konnten“, erklärte
    Helmfried Meinel, Ministerialdirektor im Umweltministerium, als er der Stadt den
    Förderbescheid überreichte.

    Darüber hat der Staatsanzeiger für Baden-Württemberg, Ausgabe Nr. 22, am 5.
    Juni 2015 berichtet.

    Den kompletten Beitrag lesen Sie hier.



    13.07.2015

    Vierte Reinigungsstufe ist nahezu fertig

    Die Kläranlage Laichingen wird ausgebaut. Hintergrund ist die besondere
    Herausforderung bei der Abwasserreinigung auf der Schwäbischen Alb.
    Häufig gibt es kein geeignetes Fließgewässer in der Nähe, in das die
    Kläranlage ihren Ablauf einleiten kann. Damit gelangt bisher das mit
    Schadstoffen belastete Wasser direkt ins Karstgestein und dann ins
    Grundwasser.

    Darüber hat der Staatsanzeiger für Baden-Württemberg, Ausgabe Nr. 22,
    am 5. Juni 2015 berichtet.

    Den kompletten Beitrag lesen Sie hier.



    09.07.2015

    Kläranlage Emmingen-Liptingen testet simultane Anwendung von Pulveraktivkohle

    Seit Juli dieses Jahres wird auf der Kläranlage Emmingen-Liptingen im Anschluss
    an den Pilotbetrieb zum Einsatz von granulierter Aktivkohle in einem kontinuierlich
    gespülten Filter die simultane Anwendung von Pulveraktivkohle zur
    Spurenstoffelimination untersucht...



    02.07.2015

    Informationsblatt zur Abwasserreinigung auf dem Klärwerk Langwiese

    Seit kurzem hat Langwiese noch eine zusätzliche Reinigungsstufe mit Aktivkohle. Die
    bindet winzig kleine, sogenannte Mikorschadstoffe, die die Bakterien nicht abbauen
    können und die sonst wieder in der Schussen landen würden. Jetzt ist das Wasser
    sauber genug und darf wieder in den Fluss.



    15.06.2015

    Kläranlage Westerheim - Baggerbiß am 09.06.2015

    Die Bauarbeiten für die Erweiterung der Kläranlage Westerheim um eine Aktivkohle-
    und Filteranlage haben begonnen. Am Dienstag, den 09.06.2015 fand auf der
    Kläranlage Westerheim der Spatenstich statt.

    Darüber hat die Schwäbische Zeitung am 12. Juni 2015 berichtet.

    Den kompletten Beitrag lesen Sie hier.

    Einen weiteren Beitrag gab es von der Gemeinde Westerheim.
    Lesen Sie den Beitrag hier.



    29.04.2015

    Treffen der Kompetenzzentren Schweiz, NRW und KomS zur
    Spurenstoffelimination in der Stadtentwässerung Mannheim
    zum gemeinsamen Austausch und zur Entwicklung
    gemeinsamer Ideen



    15.04.2015

    Schadstoffe im Wasserkreislauf: Broschüre über Ursachen, Auswirkungen und Vermeidung

    Im Rahmen des BMBF-geförderten und von der Bundesanstalt für Gewässerkunde
    (BfG) koordinierten Projekts „Charakterisierung, Kommunikation und Minimierung
    von Risiken durch neue Schadstoffe und Krankheitserreger im Wasserkreis­lauf -
    TransRisk“ hat die DWA eine neue „Im Klartext“-Broschüre veröffentlicht. Die
    Broschüre der Deutschen Vereinigung für Wasserwirt­schaft, Abwasser und Abfall
    (DWA) informiert interessierte Bürger über Schadstoffspuren im Wasserkreislauf.
    Es wird erklärt, wie Arzneimittel und Chemikalien des täglichen Gebrauchs über
    das Abwasser in die Gewässer gelangen, welchen Schaden sie dort anrichten
    können und was jeder Einzelne tun kann, um die Freisetzung von Schadstoffen
    in die Umwelt zu vermeiden.

    Die Informationsbroschüre „Schadstoffspuren im Wasserkreislauf“ kann
    kostenlos per E-Mail von der DWA angefordert werden.



    24.03.2015

    Arzneimittel richtig entsorgen - Gewässer schützen

    Arzneimittel sind für viele Menschen unentbehrlich. Wir verbrauchen heute mehr
    Medikamente als je zuvor. Die Wirkstoffe werden teilweise nach der Anwendung mit dem
    häuslichen Abwasser in die Kläranlagen gespült. Dies lässt sich in der Regel nicht
    vermeiden - unnötige Belastungen unserer Gewässer durch die falsche Entsorgung
    nicht gebrauchter Arzneimittel dagegen schon. Denn trotz der zahlreichen, gut ausgebauten
    Kläranlagen können Arzneimittelrückstände nicht restlos aus dem Abwasser entfernt werden
    und gelangen so in unsere Gewässer.

    Schauen Sie sich den Flyer hier an.

    Es ist möglich, über den DWA-Landesverband Baden-Württemberg den Betreiber in den
    Flyer eindrucken zu lassen.

    Bestellung über den DWA-Landesverband Baden-Württemberg



    17.02.2015

    Filmbeitrag vom SWR - Klärwerk Steinhäule in Neu-Ulm

    Dem Antibotika auf der Spur

    Am Donnerstag Vormittag ist im Klärwerk Steinhäule eine neue Aktivkohle-
    Adsorptionsanlage in Betrieb genommen worden. Sie soll
    Medikamentenrückstände und andere chemische Spuren noch besser
    als bisher herausfiltern.

    Darüber hat der SWR am 12. Februar 2015 in einem Filmbeitrag berichtet.

    Den kompletten Beitrag sehen Sie hier.

    Lesen Sie hier weitere Beiträge zur Einweihung der neuen
    Reinigungsstufe des Klärwerks Steinhäule in Neu-Ulm.



    26.01.2015

    Maßnahmen zur Verminderung des Eintrages von Mikroschadstoffen in Gewässern

    Für viele Mikroschadstoffe, wie z. B. Inhaltsstoffe von Haushaltchemikalien, Einsatzstoffe in
    Gewerbe und Industrie (insbesondere bei kleinen und mittleren Betrieben),
    Arzneistoffe und Biozide stellt der Eintrag über das kommunale Abwassersystem den
    dominierenden Eintragspfad in die Gewässer dar. Vor diesem Hintergrund war
    das übergreifende Projektziel, geeignete Maßnahmen bzw. Kombinationen von Maßnahmen
    und deren Randbedingungen zur Verminderung des Eintrages von Mikroschadstoffen
    über das kommunale Abwassersystem in die Gewässer zu erarbeiten,
    die sich durch eine hohe Kosteneffizienz auszeichnen.

    Darüber hat das Umweltbundesamt im Januar 2015 berichtet.

    Den kompletten Beitrag lesen Sie hier.



  • > 2014

    15.12.2014

    Versand des ersten KomS-Newsletters

    Es ist soweit - der erste KomS-Newsletter ist da!

    Hier können Sie sich den ersten KomS-Newsletter
    anschauen.

    Möchten Sie immer als Erste(r) informiert werden?
    Dann melden Sie sich doch gleich zu unserem
    kostenlosen E-Mail Newsletter an.

    Hier bekommen Sie Informationen über aktuelle
    Entwicklungen, Termine, Veranstaltungen und noch
    einiges mehr...


    12.12.2014

    Vorankündigung: 6. Technologieforum Spurenstoffe

    Das 6. Technologieforum Spurenstoffe findet auf der
    DWA-Landesverbandstagung am 15./16. Oktober 2015
    im Congress Centrum Pforzheim statt.

    Bewerben Sie sich jetzt hier als Referent.


    10.12.2014

    Untersuchungen zum Spurenstoffbindungsverhalten von Pulveraktivkohle unter anaeroben Bedingungen

    Die halbtechnischen Untersuchungen auf dem Klärwerk
    Mannheim zu einer möglichen Desorption von
    Spurenstoffen bei der Faulung sind mittlerweile beendet.
    Der Abschlussbericht zu diesem Projekt kann hier abgerufen
    werden.


    01.12.2014

    KomS-Beirat informiert sich über aktuelle Projekte des KomS

    Im Hauptklärwerk Mühlhausen werden derzeit Untersuchungen zur Anwendung von Pulveraktivkohle als auch zum Einsatz von granulierter Aktivkohle im halbtechnischen Maßstab durchgeführt. Die hierzu notwendige Versuchsanlage wurde von KomS konzepiert und geliefert. Der Beirat des KomS besichtigte im Rahmen seiner Sitzung am 28.11.2014 die Versuchsanlage und informierte sich über den aktuellen Stand der Untersuchungen. Die Bilder zeigen neben den Beiratsmitgliedern Herrn Hauck von der SES, der den Versuchsbetrieb erläuterte.




    06.11.2014

    KomS-Handlungsempfehlungen zur Vergleichskontrolle und zur Betriebsüberwachung der 4. Reinigungsstufe

    Die Handlungsempfehlungen zur Vergleichskontrolle
    und zur Betriebsüberwachung der 4. Reinigungsstufe
    des Kompetenzzentrums Spurenstoffe
    Baden-Württemberg
    beinhaltet Empfehlungen für die
    Vorgehensweise zur Erhebung der Spurenstoffsituation
    als auch zur Betriebsüberwachung der
    Spurenstoffelimination bei der Erweiterung einer
    Kläranlage um eine 4. Reinigungsstufe in
    Baden-Württemberg. Die Vereinheitlichung der
    Vorgehensweise soll dazu dienen,
    Spurenstoffmessdaten besser miteinander vergleichen
    zu können, um aus diesem „Wissen“ weiterführende
    Erkenntnisse abzuleiten.

    Die aktuelle Fassung des Dokumentes steht ab sofort
    hier zum Download bereit.


    24.10.2014

    Internationales Fachgespräch zur Spurenstoffelimination in CH-Dübendorf

    Das Kompetenzzentrum Spurenstoffe Baden-
    Württemberg
    - KomS - veranstaltete
    am 23. Oktober 2014 auf Einladung
    des Schweizer Kompetenzzentrums
    Micropoll (VSA) ein internationales
    Fachgespräch zur Spurenstoffelimination
    an der Eawag in Dübendorf.

    Anknüpfend an die im Jahr 2013 durchgeführte
    Fachexkursion mit baden-württembergischen und
    Schweizer Fachkollegen wurde der gemeinsame
    fachliche Austausch zur Spurenstoffelimination
    fortgesetzt und einen Einblickin die Anforderungen
    und Umsetzung der beiden Länder gegeben.


    10.10.2014

    Artikel aus der Stuttgarter Zeitung "In allen Flüssen sind riskante Spurenstoffe zu finden"

    Es ist die aufwendigste Suche nach Spurenstoffen, die
    jemals in Baden-Württemberg angestellt worden ist:
    17 Bäche und Flüsse sowie sechs Kläranlagen sind
    ein Jahr lang auf 86 Stoffe hin geprüft worden – die
    Ergebnisse liegen nun vor. Darüber hat die Stuttgarter
    Zeitung am 9. September 2014 berichtet.

    Den kompletten Beitrag lesen Sie hier.


    02.10.2014

    Erhebung über Spurenstoffe in Fließgewässern vorgelegt"

    Spurenstoffe sind eine neue Herausforderungen für unsere
    Gewässer“, fasste Umweltminister Franz Untersteller den
    Bericht „Spurenstoffinventar der Fließgewässer in
    Baden-Württemberg“ zusammen. „Während wir uns früher
    vor allem mit Belastungen aus industriellen Prozessen und
    der Landwirtschaft beschäftigen mussten, rücken jetzt Stoffe
    in den Mittelpunkt, die jede und jeder von uns oft unbewusst
    ins Abwasser bringt. Rückstände aus Arzneimitteln zum
    Beispiel.“ Darüber hat das Umweltministerium
    Baden-Württemberg am 01. Oktober 2014 berichtet.

    Den kompletten Beitrag lesen Sie hier.


    02.10.2014

    Spurenstoffinventar der Fließgewässer in Baden-Württemberg

    Die Belastung unserer Gewässer ist durch die in den letzten
    Jahrzehnten vielfältig ergriffenen Maßnahmen wie Stoffverbote,
    Ausbau von Kläranlagen oder Umstellungen in industriellen
    Prozessen erheblich zurückgegangen. Wir dürfen uns aber
    nicht auf Erreichtem ausruhen! Eine neue Herausforderung
    stellen die in Gewässern nachweisbaren Rückstände von
    Arzneimitteln, Röntgenkontrastmitteln, Bioziden,
    synthetischen Süß- und Duftstoffen, Weichmachern und
    Flammschutzmitteln dar. Diese Spurenstoffe gelangen
    zumeist nach ihrem bestimmungsgemäßen Gebrauch aus
    Haushalten über kommunale Kläranlagen in die Gewässer.

    Lesen Sie die ganze Pressemitteilung des Ministerium für
    Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
    hier als PDF. Den gesamten Bericht "Spurenstoffinventar
    der Fließgewässer in Baden-Württemberg" können Sie
    hier als PDF herunterladen.


    01.10.2014

    KomS Baden-Württemberg stellt auf DWA-Bundestagung aus

    Besuch von Umweltminister Franz Untersteller

    Umweltminister Franz Untersteller (2.v.r.) tauschte sich am KomS-Messestand anlässlich der DWA-Bundestagung am 29.09.2014 in Baden-Baden mit DWA-Präsidenten Otto Schaaf, Landesverbandsvorsitzender Wolfgang Schanz und Geschäftsführer des DWA-Landesverbandes Baden-Württemberg André Hildebrand über die aktuellen Initiativen und Projekte zur Spurenstoffelimination in Baden-Württemberg aus.

    Der Leiter des KomS, Dr.-Ing. Steffen Metzger, (li. Bild, 2. v. l.) mit Fachleuten aus Mannheim und Neckarsulm sowie Herrn MinDirig. Peter Fuhrmann vom Umweltministerium Baden-Württemberg im Gespräch.


    30.09.2014

    Pressemitteilung Eigenbetrieb Stadtentwässerung Mannheim
    "Spatenstich zum Ausbau der Pulveraktivkohle-Anlage (PAK)
    im Klärwerk Mannheim"

    Beim feierlichen Spatenstich gab Umweltbürgermeisterin
    Felicitas Kubala den Startschuss zum Ausbau der
    4. Reinigungsstufe im Klärwerk Mannheim. Mit der vorsorglichen
    Elimination von Spurenstoffen aus dem Abwasser, für die es
    noch keine gesetzlichen Vorgaben gibt, ist Mannheim Vorreiter
    beim Thema Gewässerschutz.

    Lesen Sie hierdie komplette Presseinformation zum Spatenstich
    zum Ausbau der Pulveraktivkohle-Anlage (PAK) im Klärwerk Mannheim
    .



    30.09.2014

    Westerheim erhält 1,6 Millionen Euro für dieErweiterung der Kläranlage und Ausbau des Regenüberlaufbeckens

    Fast 1,6 Millionen Euro hat die Gemeinde Westerheim am
    Dienstag vom Regierungspräsidium (RP) Tübingen erhalten. Das Geld dient der Erweiterung der Kläranlage
    und dem Ausbau des Regenüberlaufbeckens.

    400000 Euro der Summe sind für das
    Regenüberlaufbecken und der Rest der Summe für die
    Kläranlage, die eine neue Filteranlage erhält. Wie
    berichtet, sollen mit dem Bauvorhaben das Ab und Mischwasser besser gereinigt werden.

    Darüber hat die Schwäbische Zeitung Laichingen am 30. September 2014 berichtet.

    Den kompletten Beitrag lesen Sie hier.


    (v.l.n.r.) Wilma Rauschmaier (stv. BM), BM Hartmut Walz, Mdl Karl Traub und AptP Dietmar Enkel, RP Tübingen.


    24.09.2014

    Einsatz granulierter Aktivkohle auf der Kläranlage Westerheim

    Im Zuge des Ausbaus der Kläranlage Westerheim um eine 4. Reinigungsstufe wird derzeit vor Ort ein Versuchsfilter mit granulierter Aktivkohle in geschlossener Bauweise betrieben. Hierzu wird ein Teilstrom des biologisch gereinigten Abwassers der Kläranlage über den granulierten Aktivkohlefilter geführt. Das Bild zeigt den Versuchsfilter auf der Kläranlage Westerheim.



    16.09.2014

    Beitrag aus der EUWID "Schweiz: Erste Reinigungsstufe zur Entfernung von Spurenstoffen offiziell in Betrieb gegangen"

    In Dübendorf im Schweizer Kanton Zürich ist die schweizweit
    erste Reinigungsstufe zur Entfernung von Mikroverunreinigungen
    aus dem Abwasser eingeweiht worden. Die neue Reinigungsstufe der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Neugut laufe nach einer
    Erprobungsphase seit März im Vollbetrieb, teilte der Kanton
    Zürich mit. Darüber hat die EUWID am 10. September 2014 berichtet.

    Den kompletten Beitrag lesen Sie hier.



    12.09.2014

    Beitrag aus der Geislinger Zeitung "Laichinger Kläranlage wird die erste mit Spezialfilter"

    Kläranlagen haben Probleme, Spurenstoffe aus dem Wasser
    zu filtern. Die Folge: Gewässer und Grundwasser werden belastet,
    Tiere und Menschen nehmen sie auf. Laichingen schafft sich einen Aktivkohlefilter an. Darüber hat die Geislinger Zeitung am
    5. September 2014 berichtet.

    Den kompletten Beitrag lesen Sie hier.



    03.09.2014

    Beitrag aus report München "Unterschätzte Gefahr - Multiresistente Keime in Klinik-Abwässern"

    Jedes Jahr sterben tausende Menschen in Deutschland an Infektionen durch multiresistente Keime. Als Quelle galt bisher die Hygiene in Krankenhäusern sowie der hohe Antibiotikaeinsatz beim Menschen und in der Massentierhaltung. Neue Studien zeigen jedoch, dass die multiresistenten Keime auch außerhalb der Krankenhäuser auftauchen, zum Beispiel im Klinik-Abwasser. Und in der Kanalisation werden sie von Ratten aufgenommen, wie report München zeigt. Darüber hat report München am 19. August 2014 berichtet.

    Den kompletten Beitrag lesen Sie hier.


    07.08.2014

    Presseartikel der Stuttgarter Nachrichten "Mit Aktivkohle gegen Hormone im Wasser"

    In Deutschland gelangen jedes Jahr mehrere Hundert Tonnen Arzneimittel ins Abwasser. Ein Teil davon erreicht trotz Klärverfahren das Grundwasser, und selbst imTrinkwasser bleiben Rückstände. Deshalb investieren Land und Kommunen jetzt Millionen in neue Filteranlagen in den Klärwerken. Darüber hat die Stuttgarter Nachrichten am 7. August 2014 berichtet.

    Den kompletten Presseartikel lesen Sie hier.


    04.08.2014

    Projektsteckbriefe für Kläranlagen

    Für einzelne Kläranlagen mit PAK-Anlage wurden
    Projektsteckbriefe erstellt. Diese können nach
    Doppelklick auf die jeweilige Kläranlage angezeigt werden.

    Schauen Sie sich diese hier an.


    29.07.2014

    Bericht des Bayerischen Rundfunks "Moderne Kläranlage"

    In der Kläranlage Steinhäule trafen sich am Donnerstag (17.07.14) Abwasserfachleute aus ganz Deutschland und der Schweiz. Sie haben beraten, wie Medikamentenrückstände künftig besser gefiltert werden können. Darüber hat der Bayerischer Rundfunk am 17. Juli 2014 berichtet.

    Den kompletten Bericht lesen Sie hier.


    18.07.2014

    KomS-Technologieforum Spurenstoffe am 16. und 17.07.2014 in Neu-Ulm

    Am 17. Juli 2014 fand das KomS-Technologieforum Spurenstoffe auf dem Klärwerk Steinhäule in Neu-Ulm mit rund 100 Teilnehmern statt.

    Nicht nur die Spurenstoffelimination mit Pulveraktivkohle auf Kläranlagen in Baden-Württemberg war an diesem Tag ein wichtiger Gesprächspunkt. Das Vortragsspektrum deckte unter anderem auch das Thema Spurenstoffelimination mittels granulierter Aktivkohle sowie Dimensionierungsansätze für die Auslegung der 4. Reinigungsstufe ab. Außerdem wurden aktuelle Projekte zur Umsetzung der 4. Reinigungsstufe in Baden-Württemberg an diesem Tag vorgestellt.

    Für Interessierte wurde am Vortag eine Besichtigung des Klärwerks Steinhäule samt der noch im Bau befindlichen PAC-Anlage angeboten. Im Anschluss fand ein Abend in geselliger Runde statt.

    Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des KomS-Technologieforums Spurenstoffe steht der Tagungsband hier zur Verfügung.


    10.07.2014

    Presseartikel des Deutschen Ärzteblatt "Spurenstoffe im Wasser"

    Entzündungshemmer, Benzodiazepine, Antibiotika, Röntgen-kontrastmittel – das ist nur eine kleine Auswahl jener Wirkstoffe, die Wissenschaftler regelmäßig im Abwasser finden. In Deutschland werden jährlich etwa 38 000 Tonnen Medikamente verbraucht. Und infolge des demografischen Wandels wird die Menge in den kommenden Jahrzehnten weiter ansteigen – mehr alte Menschen bedeuten einen höheren Bedarf an Arznei-mitteln. Darüber hat das Deutsche Ärzteblatt am 16. Mai 2014 berichtet.

    Den kompletten Presseartikel lesen Sie hier.


    26.06.2014

    Fortbildungstag der Sonder-Nachbarschaft "Spurenstoffe" am 24. Juni 2014 in Kressbronn

    Der DWA Landesverband - als Partner des KomS - führte am 24. Juni 2014 den 2. Fortbildungstag der Sonder-Nachbarschaft Spurenstoffe inKressbronn durch.

    16 Teilnhemer haben an dem Fortbildungstag teilgenommen. Im besonderen Vordergrund stand an diesem Tag der betriebliche Erfahrungsaustausch. Außerdem erfolgte ein Anlagen-Rundgang über die PAK-Anlage.

    Der 3. Sonder-Nachbarschaftstag Spurenstoffe wird im Juni 2015 beim Abwasserverband in Lahr stattfinden, genaue Terminabsprachen erfolgen noch.



    17.06.2014

    Presseartikel der Südwest Presse "Kläranlagen und Bauern belasten Europas Flüsse"

    Darüber hat die Südwest Presse Ulm / Neu-Ulm am 17. Juni 2014 berichtet.

    Den kompletten Presseartikel lesen Sie hier.


    19.05.2014

    Zweckverband Klärwerk Steinhäule investiert 42 Millionen Euro

    Auf einer Fläche von sechs Hektar entsteht derzeit eine
    Aktivkohle- und Filteranlage im Klärwerk Steinhäule in
    Ulm. Die Anlage wird ab dem Jahr 2015 Schadstoffe wie Medikamentenrückstände aus dem Abwasser lösen. Darüber hat der Staatsanzeiger am 11. April 2014 berichtet.

    Den kompletten Presseartikel lesen Sie hier.

    Filtrationsanlage i. Z. d. Aktivkohle-Adsorptionsstufe ZVK


    Im Kontaktreaktor wird künftig Pulveraktivkohle und Fällmittel mit dem Abwasser vermischt, um diesem Schadstoffe zu entziehen.

    14.05.2014

    Arneimittel in der Umwelt sind eine globale Herausforderung

    Hunderte Wirkstoffe und Abbauprodukte belasten Gewässer und Böden nahezu weltweit.

    Welches Ausmaß die Umweltbelastung mit Arzneimitteln erreicht, zeigt ein Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamtes: Spuren von mehr als 630 verschiedenen Arzneimittelwirkstoffen sowie deren Abbauprodukte lassen sich in vielen Teile der Erde nachweisen. Sie sind in Gewässern, Böden, Klärschlamm und Lebewesen zu finden. Darüber hat das Umwelt Bundesamt am 9. April 2014 berichtet.

    Den kompletten Presseartikel lesen Sie hier.


    15.04.2014

    Pulver gegen Pillen

    Öhringen prescht beim Gewässerschutz voraus:
    Die Große Kreisstadt will künftig Spurenstoffe mit Hilfe von
    Pulveraktivkohle aus dem Abwasser filtern. Obwohl die
    vierte Stufe der Kläranlage im Ohrntal rund 2,6 Millionen
    Euro kosten wird, soll die Investition der Stadt bares Geld
    sparen. Darüber hat die HohenloherZeitung am 15. April
    2014 berichtet.

    Den kompletten Presseartikel lesen Sie hier.


    Quelle: Frau Jutta Schwab, Heilbronn

    10.04.2014

    1. KomS-Fachgespräch


    Am 24.03.2014 veranstaltete das Kompetenzzentrum
    Spurenstoffe und das Umweltministeriums
    Baden-Württemberg das 1. KomS-Fachgespräch in
    Stuttgart. Die Vernetzung der Akteure rund um das
    Thema der Spurenstoffelimination in
    Baden-Württemberg standen an diesem Tag im
    Mittelpunkt der Veranstaltung. Rund 20 Vertreter
    von Betreibern, Behördenund planenden
    Ingenieurbüros folgten der Einladung. Die Themen
    der betrieblichen Optimierung und Überwachung
    der Aktivkohlebehandlungsanlagen auf Kläranlagen
    wurden intensiv diskutiert.


    31.03.2014

    Millionenprojekt: Wasser soll hormonfrei werden

    Nicht nur der Umwelt kommt die Erweiterung der
    Laichinger Kläranlage zugute. Wenn das
    4,5-Millionen Euro Projekt fertig gestellt ist,
    sollen auch Hormone und Medikamenten-
    rückstände aus dem Laichinger Abwasser
    gefiltert werden können. Ohne die neue
    Klärstufe hätte die Stadt für die Anlage gar keine
    Betriebserlaubnis mehr bekommen. Darüber
    hat die Schwäbische Zeitung Laichingen am
    27. März 2014 berichtet.


    Den kompletten Presseartikel lesen Sie hier.


    18.03.2014

    „Wasser unter der Lupe“

    Schülerinnen und Schüler in Ulm diskutieren Problematik der Spurenstoffe im Wasserkreislauf

    In der Region Donauried-Hürbe startete Anfang 2012 ein groß angelegtes BMBF-Forschungsvorhaben mit dem Titel „Charakterisierung, Kommunikation und Minimierung von Risiken durch neue Schadstoffe und Krankheitserreger im Wasserkreislauf“ – kurz: TransRisk. Nun beschäftigte sich eine 10. Klasse hochbegabter Schülerinnen und Schüler am Albert-Einstein-Gymnasium in Ulm mit dem Thema dieses Forschungsprojektes und diskutierte verschiedene Handlungsoptionen.

    Die gesamte Pressemitteilung lesen Sie hier.


    29.01.2014

    Grenzüberschreitender Erfahrungsaustausch

    Die Schweizer VSA-Plattform Mikroverunreinigungen und das Kompetenzzentrum Spurenstoffe BW haben eine Kooperationsvereinbarung zur Durchführung von Fachexkursionen unterzeichnet. Damit ist ein weiterer Baustein zu einem grenzüberschreitenden Wissens- und Erfahrungsaustausch für die Fachleute auf dem Gebiet der Spurenstoffelimination durch beide Kompetenzzentren gelegt.


    15.01.2014

    Untersuchungen zum Spurenstoffbindungsverhalten von Pulveraktivkohle unter anaeroben Bedingungen

    Aktuell werden auf dem Klärwerk Mannheim Untersuchungen zu einer möglichen Desorption von Spurenstoffen bei der Faulung im halbtechnischen Maßstab durchgeführt. Weiterführende Informationen finden sie hier.
    Die Bilder zeigen die beiden Versuchsfaulbehälter und geben einen Einblick in den alltäglichen Betriebsablauf des Versuchsstandes.


    07.01.2014

    Sitzung des DWA-Fachausschusses KA8 in Mannheim

    Am 12. und 13. Dezember 2013 tagten die Mitglieder des DWA-Fachauschusses KA8 „Weitergehende Abwasserreinigung“ in den Räumlichkeiten der Stadtentwässerung Mannheim. Im Rahmen der zweitägigen Sitzung bot sich den Teilnehmern die Möglichkeit, die Eingliederung der adsorptiven Reinigungstechnik in den bestehenden Reinigungsprozess der Kläranlage Mannheim zu besichtigen.

    Aktuell beschäftigt sich der Fachausschuss mit der Erstellung eines Arbeitsberichtes zum Thema „Verfahren zur Minderung von anthropogenen Spurenstoffen auf Kläranlagen“.

    Die Fachausschuss-Mitglieder beim Rundgang über die Kläranlage Mannheim zusammen mit Betriebsleiter Dipl.-Ing. Andreas Hein (Bild unten links: 5. von links) und Dr.-Ing. Steffen Metzger, Leiter des KomS (unten rechts: rechts im Bild).

  • > 2013

    16.12.2013

    "Arzneimittel umweltfreundlich entsorgen" – Flyer informiert

    Alte Arzneimittel werden hierzulande häufig über den Ausguss oder die Toilette beseitigt. Die in den Medikamenten enthaltenen Wirkstoffe können mit den landläufigen Klärverfahren nicht eliminiert werden. Mit dem geklärten Abwasser gelangen sie in unsere Flüsse und Seen, schädigen dort Fische und andere Wasserbewohner und belasten in nicht absehbarem Maß die Umwelt.

    Ein sechsseitiger Flyer, den das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und die Öffentlichkeitsarbeiter/-innen im Projekt SchussenAktivplus entwickelt haben, klärt Verbraucher zu diesem Thema auf und empfiehlt eine umweltfreundliche Alternative: die Entsorgung von Arzneimittel-Resten über den Restmüll. In fast allen Kommunen in Baden-Württemberg wird Restmüll verbrannt – die darin enthaltenen medizinischen Wirkstoffe werden auf diese Weise schadlos gemacht.

    Der Flyer „Arzneimittel umweltfreundlich entsorgen“ stellt u. a. für die Öffentlichkeitsarbeit von Kläranlagen und Umweltämtern ein wertvolles Hilfsmittel dar.

    Auf der Website des Umweltministeriums kann er in gedruckter Form unentgeltlich bestellt werden und steht dort auch als Pdf zum kostenlosen Download bereit. Zur Bestellung und zum Download geht es hier.

    Fotos: BloodyMary / pixelio.de (links) – Rainer Sturm / pixelio.de (rechts)

    04.12.2013

    Gruppenklärwerk Wendlingen will um 4. Klärstufe erweitern – Entscheidung fällt am 19. Dezember

    Das Gruppenklärwerk Wendlingen (GKW) will künftig mit einer zusätzlichen Klärstufe Spurenstoffe aus dem Abwasser entfernen – mit diesem Vorhaben traten die Zweckverbandsvorsitzende Angelika Matt-Heidecker, GKW-Geschäftsführer Rainer Hauff, Verwaltungsleiter Hans-Jörg Däuwel, Klaus Hofmann vom Regierungspräsidium und Dr. Peter Baumann vom Ingenieurbüro Weber am 29.11.2013 vor die Presse. Mit der zusätzlichen Reinigungsstufe wolle sich das GKW als kommunaler Zweckverband seiner Verpflichtung für Mensch und Umwelt stellen, betonte die Verbandsvorsitzende.

    Mit dem Bau einer Anlage zur Pulveraktivkohle-Adsorption würde das GKW innerhalb der Landkreise Esslingen und Göppingen die Vorreiterrolle übernehmen. Die geschätzte Baukostensumme beläuft sich auf 7,7 Mio. Euro. Ein Antrag auf Förderung durch das Land Baden-Württemberg wurde vom GKW am 30.09.2013 beim Regierungspräsidium Stuttgart eingereicht.

    Die Entscheidung über das Bauvorhaben soll im Rahmen einer außerordentlichen Verbandversammlung am 19.12.2013 fallen. Eine Zustimmung vorausgesetzt, könnte mit dem Bau der neuen Klärstufe voraussichtlich im Herbst 2014 begonnen werden – im Sommer 2017 könnte sie dann in Betrieb gehen.

    Weitere Infos finden Sie im Beitrag der Nürtinger Zeitung / Wendlinger Zeitung vom 30.11.2013 – hier klicken.

    08.11.2013

    Klärwerk Karlsruhe: Bau der Filtrationsanlage hat begonnen

    Mit dem offiziellen Baubeginn am 08.11.2013 ist die Erweiterung des Klärwerks Karlsruhe um eine vierte Reinigungsstufe, bestehend aus einer Filtrations- und einer Adsorptionsanlage für Spurenstoffe, eingeläutet worden. Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich mit 20 Prozent an dem 50-Millionen-Projekt, das sich über eine Gesamt-Ausbaufläche von rund zwei Hektar erstrecken wird. Regierungspräsidentin Nicolette Kressl, die zum offiziellen Spatenstich nach Karlsruhe gekommen war, würdigte die Vorreiterrolle der Stadt bei der Abwasserversorgung und -reinigung.

    Ausführlichere Infos zu diesem Projekt finden Sie hier.

    Regierungspräsidentin Nicolette Kressl (oben rechts und unten Mitte) und OB Dr. Frank Mentrup (oben links und unten 3. von rechts) legten sich zusammen mit den Projektverantwortlichen beim gemeinsamen ersten Spatenstich für den Ausbau der Karlsruher Kläranlage ins Zeug. Foto unten: Fränkle/Stadt Karlsruhe

    07.11.2013

    Spurenstoffe – KomS-VSA-Fachexkursion in Baden-Württemberg

    Am 6. und 7. November 2013 fand erstmals eine gemeinsame Fachexkursion von Schweizer und deutschen Abwasser-Fachleuten statt. Gemeinschaftlich organisiert von der VSA-Plattform „Verfahrenstechnik Mikroverunreinigungen“ und dem Kompetenzzentrum Spurenstoffe Baden-Württemberg, führte die zweitägige Exkursion zu insgesamt vier Kläranlagen in Baden-Württemberg, die bereits über eine adsorptive Reinigungsstufe mit Pulveraktivkohle zur Elimination von Spurenstoffen verfügen bzw. aktuell eine solche Stufe bauen.

    Am ersten Tag stand der Besuch der beiden Kläranlagen Stockacher Aach und Langwiese – beide Anlagen im Einzugsgebiet des Bodensees – auf dem Programm. Während die Betreiber der Kläranlage Stockacher Aach über ihre bereits rund zweijährigen Betriebserfahrungen mit der Adsorptionsstufe berichten konnten, befindet man sich im Klärwerk Langwiese in Ravensburg noch in der Phase der Inbetriebnahme der neuen Verfahrenstechnik. Am zweiten Tag wurden zunächst die noch im Bau befindliche Adsorptionsstufe und Filteranlage auf dem Klärwerk Steinhäule in Neu-Ulm besichtigt, bevor die Exkursion auf dem Klärwerk Böblingen-Sindelfingen ihren Abschluss fand: Auch dort konnte das Kläranlagen-Personal über bereits zwei Jahre der Betriebserfahrung im Umgang mit der Pulveraktivkohle berichten.

    Die Exkursion bot vielfältige Möglichkeiten für einen fachlichen Erfahrungsaustausch zwischen den rund 50 Teilnehmern. Insbesondere für die Schweizer Kollegen sind die bislang in Baden-Württemberg gewonnenen Erkenntnisse zur technischen Umsetzung dieser neuen Verfahrenstechnik von Interesse, da in der Schweiz in absehbarer Zeit etwa 100 Kläranlagen um eine Stufe zur Spurenstoffelimination ergänzt werden sollen.

    Auch für das kommende Jahr ist geplant, wieder eine länderübergreifende Veranstaltung durchzuführen, um den gemeinsamen Erfahrungsaustausch zu stärken.

    Stationen der Fachexkursion (oben, von links): Kläranlage Stockacher Aach – die Anlage in Böblingen-Sindelfingen – Vortrag im Klärwerk Steinhäule, Neu-Ulm. Unten links: die neue Anlage im Ravensburger Klärwerk Langwiese. Das Gruppenfoto zeigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion.

    18.10.2013

    Fachexkursion nach Ravensburg – Besichtigung der neuen Aktivkohle-Stufe im Vollstrom-Betrieb

    Im Anschluss an die diesjährige DWA-Landesverbandstagung (17. bis 18. Oktober 2013) in Friedrichshafen am Bodensee fand am 18. Oktober 2013 eine Fachexkursion nach Ravensburg statt: Über 40 Personen – Fachleute aus der Abwasser- und Wasserwirtschaft sowie Tagungsteilnehmer aus Wissenschaft und Politik – nutzten die Gelegenheit, die Pulveraktivkohle-Stufe zur Spurenstoffelimination in der Kläranlage Langwiese des Abwasserzweckverbandes Mariatal zu besichtigen. Die neue Anlage im Klärwerk Ravensburg wird seit Anfang Oktober 2013 im Vollstrom betrieben.

    Im Fokus der Fachexkursion am 18. Oktober 2013 stand die neue, im Vollstrom betriebene Aktivkohle-Stufe in der Ravensburger Kläranlage – rechts: Exkursionsteilnehmer am Sedimentationsbecken.

    17.10.2013

    Kläranlage Mannheim: Land fördert Ausbau der Pulveraktiv­kohle-Anlage zur Elimination von Spurenstoffen mit 1,4 Mio. Euro

    Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller hat am 17. Oktober 2013 in Mannheim einen Förderbescheid des Landes an Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala überreicht: Mit der bewilligten Summe von 1,4 Mio. Euro wird der Ausbau der Pulveraktivkohle-Anlage der Mannheimer Kläranlage von bislang einem Teilstrom auf 90 Prozent des Abwasserstroms bezuschusst. Die Gesamtsumme für die Erweiterung beläuft sich auf 6,8 Mio. Euro.

    „Das Klärwerk in Mannheim war die erste Anlage in Deutschland, die Spurenstoffe im großtechnischen Maßstab beseitigt hat“, betonte der Umweltminister und hob die entscheidende Bedeutung des Mannheimer Pionierprojektes für die Vorreiterrolle des Landes Baden-Württemberg in Sachen Spurenstoffelimination hervor. In Mannheim werden seit Mitte 2010 in einer großtechnischen Pulveraktivkohle-Anlage – in bislang einem von insgesamt fünf Teilströmen des Klärwerks – organische Spurenstoffe wie Arzneimittelrückstände, Biozide oder Haushaltschemikalien aus dem Abwasser entnommen. Die Implementierung der Pilotanlage wurde von der Hochschule Biberach wissenschaftlich begleitet. Mit der geplanten Erweiterung der Anlagenkapa­zität auf 90 Prozent soll nach Aussage von Bürgermeisterin Kubala noch in diesem Jahr begonnen werden. Mannheim betreibt eine der größten Kläranlagen des Landes.

    Weitere Infos dazu finden Sie im Bericht des Umweltministeriums (hier klicken) und in den Nachrichten der Stadt Mannheim (hier).

    Umweltminister Franz Untersteller besichtigt die Pulveraktivkohle-Anlage des Mannheimer Klärwerks (links) – rechts die Übergabe des Förderbescheids durch den Minister an die Umweltbürgermeisterin der Stadt Mannheim, Felicitas Kubala. Fotos: Stadt Mannheim, Fachbereich Presse und Kommunikation

    11.07.2013

    Mannheim - Auf Spurensuche „Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt“

    Am 11. Juli 2013 fand im Congress Center Rosengarten
    Mannheim der Kongress „Spurenstoffe in der aquatischen
    Umwelt“ statt. Veranstaltet wurde das Symposium vom
    Landesverband Baden-Württemberg der Deutschen
    Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und
    Abfall e.V. (DWA) gemeinsam mit dem Ministerium
    für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
    Baden-Württemberg und der Landesgruppe
    Baden-Württemberg des Deutschen Gas- und
    Wasserfaches (DVGW).

    Unter der Leitung von Stadtdirektor Wolfgang Schanz, Dr. Josef Klinger, Prof. Dr.-Ing. Heidrun Steinmetz und Ministerialdirigent Peter Fuhrmann hatten die rund 200 Teilnehmer die Möglichkeit, sich in drei Themenblöcken über Risiken und deren Bewertung sowie strategische Überlegungen und konkrete Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Verminderung von Spurenstoffen zu informieren. Zu der Veranstaltung waren neben dem Fachpublikum aus der Wasserwirtschaft auch Vertreter der Umweltverbände, der Baden-Württembergischen Ärzte- und Apothekerkammer und des Verbandes der Chemischen Industrie eingeladen.Eingeleitet mit einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Hans-Georg Kräusslich von der Universität Heidelberg, fand abschließend eine Podiumsdiskussion unter der Leitung von Ministerialdirigent Peter Fuhrmann vom Umweltministerium Baden-Württemberg statt, in der vor allem gesamtgesellschaftlich relevante Denkanstöße erörtert wurden. In Ergänzung zum Veranstaltungsprogramm des Kongresses boten zwölf Unternehmen, darunter Anlagenbauer, Produktlieferanten und Planungsbüros, in einer Fachausstellung technische Informationen. Im Rahmen einer Fachexkursion zur Kläranlage Mannheim am 10. Juli 2013, dem Vortag der Konferenz, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber hinaus Einblick in die Praxis der Spurenstoffelimination mittels Pulveraktivkohle gewinnen.

    02.07.2013
    DWA Landesverbandstagung Baden-Württemberg

    Unter dem Motto „Innovation und Ressourcenschutz – eine Branche im Aufbruch“ veranstaltet der DWA Landesverband Baden-Württemberg der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. am 17.-18.Oktober 2013 im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen am Bodensee seine Landesverbandstagung für die Fachleute aus dem Bereich der Abwasser- und Wasserwirtschaft.

    Die Tagung, zu der mehr als 500 Teilnehmer erwartet werden, wird erneut in Kooperation mit dem Wasserwirtschaftsverband Baden-Württemberg e.V. (WBW) sowie dem Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau e.V. Landesverband Baden-Württemberg (BWK) sowie mit Unterstützung vonKomS und geanetz Baden-Württembergdurchgeführt.

    Im Rahmen der Veranstaltung präsentiert das Technologieforum Baden-Württemberg am 18.Oktober 2013 Innovationen der Wasserwirtschaft und behandelt u. a. die Themen Abwasser und verfahrenstechnische Ansätze zur Spurenstoffelimination im Einzugsgebiet Bodensee und Effizient und Kosten bei der Spurenstoffelimination durch Aktivkohle.

    Im Anschluss an die Fachtagung findet eine interessante Fachexkursion zur Kläranlage Ravensburg statt, bei der die Teilnehmer die in Betrieb gegangene Pulveraktivkohleanlage im Vollstrombetrieb besichtigen werden.

    Das vollständige Tagungsprogramm können Sie hier herunterladen.

    Weitere Informationen zur DWA Landesverbandstagung Baden-Württemberg erhalten Sie auf der Webseite zur Veranstaltung. Klicken Sie hier.

    27.06.2013
    Sonder-Nachbarschaft "Spurenstoffe"

    Das Kompetenzzentrum Spurenstoffe KomS BW ist mittlerweile für die 14 Kläranlagen mit einer in Planung, Bau- und Betrieb befindlichen Pulveraktivkohleanlage zu einem wichtigen Partner für die Betreiber in Baden-Württemberg geworden. Der DWA Landesverbandes - als Partner des KomS - hat am 27. Juni 2013 in Sindelfingen seinen Fortbildungstag der neu gegründeten Sonder-Nachbarschaft "Spurenstoffe" für das Betriebspersonal der Anlagen durchgeführt.

    Zielsetzung der neuen Sonder-Nachbarschaft ist es, das Wissen zu dieser neuen Verfahrenstechnik und die täglichen Betriebserfahrungen zu netzen und gegenseitig auszutauschen.

    Als Leiter der Sonder-Nachbarschaft konnte Dipl.-Ing. Andreas Hein von der Stadtentwässerung Mannheim gewonnen werden.

    Die Teilnehmer des ersten Sonder-Nachbarschafts-Treffen "Spurenstoffe" in Sindelfingen

    27.06.2013
    Mikroverunreinigungen: Bundesrat verabschiedet Botschaft zur Finanzierung

    Bern - Der Bundesrat will, dass Mikroverunreinigungen im Abwasser eliminiert werden. Er schlägt deshalb eine gesamtschweizerische Finanzierungslösung vor, die 75 Prozent der erforderlichen Investitionen in rund 100 Abwasserreinigungsanlagen deckt. Dazu ist eine Änderung des Gewässerschutzgesetzes erforderlich. Am 26. Juni 2013 hat die Landesregierung eine entsprechende Botschaft an das Parlament verabschiedet.

    Damit die Mikroverunreinigungen in ausreichendem Masse aus dem Abwasser eliminiert werden können, müssen rund 100 Abwasserreinigungsanlagen (ARA) in der Schweiz speziell aufgerüstet werden. Bei diesen Mikroverunreinigungen (auch organische Spurenstoffe genannt) handelt es sich um Substanzen wie Medikamente, Hormone oder Biozide. Sie werden heute in den ARA nur zu einem geringen Teil herausgefiltert. Bereits in sehr tiefen Konzentrationen im Bereich von wenigen Mikro- oder Nanogramm pro Liter können sie die Gesundheit und die Fortpflanzung der Fische gefährden. Aber auch andere Wasserlebewesen und die Trinkwasserressourcen können durch Einträge von Mikroverunreinigungen beeinträchtigt werden.

    Breit angelegte Untersuchungen haben gezeigt, dass der Anteil von Mikroverunreinigungen im gereinigten Abwasser durch Massnahmen in den ARA deutlich verringert werden kann. Ende 2009 führte das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) deshalb eine Anhörung zu einer Änderung der Gewässerschutzverordnung (GSchV) durch. Diese sah vor, rund 100 ARA in den am dichtesten besiedelten Regionen des Landes mit einer zusätzlichen Klärstufe auszustatten (siehe Kasten 1).

    Gesamten Artikel als pdf oder im Web lesen.

    11.06.2013
    Land fördert Bau einer Anlage zur Elimination von Spurenstoffen in Laichingen mit über 2,1 Millionen Euro
    Ministerialdirektor Helmfried Meinel: Gerade im Karstgestein müssen wir schädliche Stoffe möglichst vom Grundwasser fernhalten

    Das Land Baden-Württemberg fördert den über 4,5 Millionen Euro kostenden Bau einer Anlage zur Elimination von Spurenstoffen auf der Kläranlage Laichingen. Der Amtschef des Umweltministeriums, Ministerialdirektor Helmfried Meinel, hat am 11. Juni 2013 der Stadt einen Förderbescheid in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro überreicht: „Besonders freut es mich, dass wir der Stadt für dieses richtungsweisende Abwasserprojekt eine 20-prozentige Extraförderung gewähren konnten“, erklärte Helmfried Meinel.

    „Spurenstoffe können schon in sehr niedrigen Konzentrationen schädliche Auswirkungen auf die Umwelt haben“, betonte Amtschef Meinel weiter. Projekte zur Elimination von Spurenstoffen fördere das Land daher mit einem „Spurenstoffbonus“ in Höhe von 20 Prozent.

    mehr

    24.05.2013
    Verfahren zur Spurenstoffentfernung aus kommunalem Abwasser

    Wir stellen Technologien vor, die zur Entfernung von Mikroverunreinigungen aus kommunalem Abwasser in Frage kommen. Das Funktionsprinzip sowie mögliche Anwendungsformen der einzelnen Verfahrensprinzipien für den Einsatz in Kläranlagen werden hier beschrieben.

    13.05.2013
    Abschlussberichte online

    Seit 2010 wird auf der Kläranlage Mannheim eine nachgeschaltete PAK-Stufe mit einer Ausbaugröße von 120.000 EW betrieben. Die Abschlussberichte der begleitenden Forschungen sind nun online verfügbar. mehr

    Berlin, 10.05.2013
    VKU und BARMER GEK: Trinkwasser schützen

    Intensive Landwirtschaft, industrielle Abwässer und falsch entsorgte Medikamente belasten die Qualität unseres Wassers. Dabei istWasser nach wie vor Lebensmittel Nummer 1 und gerade deshalb besonders schützenswert. In Deutschland kann Trinkwasser direkt aus der Leitung getrunken werden und ist damit Basis für eine gesunde Ernährung. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und die BARMER GEK setzen sich auch in diesem Jahr im Rahmen ihrer Kooperation, die im Mai 2013 mit lokalen Aktionen startet, für den richtigen Umgang mit dem Lebenselixier ein.

    Jürgen Rothmaier, Vorstand der BARMER GEK: „Arzneimittel unterstützen die Heilung vieler Krankheiten und erhöhen die Lebensqualität. Allerdings sollten Arzneimittelreste am besten über die Apotheke entsorgt werden, damit sie nicht ins Grundwasser gelangen und die Umwelt belasten.“ Hans-Joachim Reck, VKU Hauptgeschäftsführer erklärt dazu: „Viele Arzneimittelwirkstoffe oder ihre Abbauprodukte können den „Filter Kläranlage“ passieren und so in die Oberflächenwasser gelangen. All das, was wir dem Wasser zuführen, bleibt in geringsten Mengen, den sogenannten Spurenstoffen, auch darin enthalten.“

    Ähnliches gilt für Pflanzenschutzmittel. Nachdem sie auf Äckern oder im heimischen Garten verteilt
    worden sind, gelangen sie mit den Niederschlägen ins Grundwasser. Die kommunalen
    Wasserversorger müssen dementsprechend das Trinkwasser unterschiedlich stark
    aufbereiten. Jedoch ist es technisch und energetisch sehr aufwendig, Spurenstoffe aus dem
    Wasser zu entfernen. Reck: „Deshalb müssen insbesondere Landwirtschaft, Pharmaindustrie
    und die Verbraucher versuchen, solche Stoffe erst gar nicht in den Wasserkreislauf zu bringen.“
    Rothmaier und Reck empfehlen deshalb, Abfälle immer in den dafür vorgesehen Tonnen zu
    entsorgen, im Garten möglichst nur biologisch abbaubare Pflanzenschutzmittel zu verwenden
    und auf deren Dosierung zu achten.

    Über die Bedeutung von Wasser als Lebensmittel, dessen Gewinnung und Schutz informieren BARMER GEK und kommunale Wasserversorger in diesem Jahr wieder von Mai bis August 2013 mit lokalen Aktionstagen. Informationen erhalten Interessierte in jeder BARMER GEK Geschäftsstelle oder bei den kommunalen Wasserversorgern.Zudem geben BARMER GEK und VKU die gemeinsame Broschüre „Wasser ist gesund“ heraus. Um bereits den Jüngsten den Wasserkreislauf zu erklären, gibt es für Kinder zusätzlich das Poster „Wasser marsch – So funktioniert der Wasserkreislauf“. Beide Informationsmaterialien sind in allen BARMER GEK Geschäftsstellen erhältlich und stehen beim VKU unterwww.vku.de/publikationen als Download zur Verfügung. Die Broschüre ist auch unter www.barmer-gek.de/128833 verfügbar.

    25.04.2013
    Neue PAK-Anlage in Lahr

    Am 24. April 2013 haben die Bauarbeiten zur neuen Adsorptionsstufe und Filteranlage der Verbandskläranlage des Abwasserverbandes Raumschaft-Lahr begonnen. Die Lahrer Kläranlage wird durch eine Aktivkohle-Adsorptionsanlage erweitert, die Spuren- und Reststoffe eliminieren kann. Die neue Reinigungsstufe, die insgesamt 8 Millionen Euro kostet, wird mit 3,2 Millionen Euro von der EU bezuschusst. mehr

    planet e - Risiko Tinkwasser
    Im Rahmen der Dokumentationsreihe „planet e.“ zeigte das ZDF am Sonntag, den 17. März 2013 den Beitrag „Risiko Trinkwasser“. Der Beitrag ist in der Mediathek des ZDF hier zu finden.

    "Es verdichten sich die Anzeichen, dass auch geringste Chemikalienmengen gesundheitsschädlich sein können, wenn die Substanzen jahrelang täglich aufgenommen werden. Zum Beispiel über unser Trinkwasser. Es gilt zwar als das am besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt. Aber wirklich sauber ist es nicht. Wie hoch ist das Risiko wirklich? Im Vorfeld des Weltwassertages (22. März) trägt "planet e." die Fakten zusammen, fragt nach und sucht nach Lösungsansätzen."
    mehr

  • > 2012

    1. Workshop "Aktivkohle" erfolgreich verlaufen.

    Am 13.09.2012 fand der erste Workshop "Aktivkohle" in Stuttgart-Büsnau statt. Derzeitige und zukünftige Betreiber von Aktivkohleanlagen als auch Vertreter aus Regierungspräsidien und Behörden fanden sich zu einem informativen Tag zusammen.
    Bilder des Tages finden Sie hier.

    Am 5. und 6. Juli 2012 fand die Auftaktveranstaltung von KomS Baden-Württemberg in Sindelfingen statt.
    Zum zweitägigen Fachsymposium "Aktivkohle im Klärwerksbetrieb" mit Exkursion zur Kläranlage Böblingen-Sindelfingen kamen 140 Teilnehmer und 16 Fachaussteller zusammen.
    Den Pressetext zur Veranstaltung finden Sie hier. Impressionen des Tages können Sie hier ansehen.


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