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Oxidative Verfahren

Bei diesen Verfahren werden die Spurenstoffe chemisch durch die Zugabe eines Oxidationsmittels verändert. Die Spurenstoffe werden oxidiert und verlieren dadurch ihre ursprünglichen Eigenschaften. Ziel dieser Verfahren ist es, die Spurenstoffe möglichst soweit chemisch zu spalten, dass sie keine umweltschädliche Wirkung mehr aufweisen.

Eine vollständige Mineralisierung der Stoffe ist jedoch oft schwierig zu erreichen. Meistens werden die Spurenstoffe lediglich zu unterschiedlichen Oxidationsprodukten transformiert. Für die Einhaltung des BSB5-Ablaufwertes können diese Transformationsprodukte problematisch sein, da sie meist eine gute biologische Abbaubarkeit aufweisen und somit den Ablaufwert erhöhen können.[1] Außerdem sind deren Umweltverhalten sowie Toxizität oft noch nicht gänzlich untersucht worden. Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft wird daher die Nachbehandlung des oxidativ gereinigten Abwassers in einer biologisch aktiven Stufe empfohlen, um neben den neu gebildeten Substanzen die Restoxidationsmittel weitgehend aus dem gereinigten Abwasser zu entfernen.

Als oxidative Verfahren sind neben der Ozonung u.a. die erweiterten Oxidationsverfahren, sogenannte „Advanced Oxidation Processes“ (AOP), zu nennen. Die Ozonung gilt dem heutigen Wissensstand nach als ein geeignetes, effektives Verfahren für eine großtechnische Umsetzung. Die AOP hingegen sind zwar grundsätzlich in der Lage ein breites Spektrum von Spurenstoffen aus dem Abwasser zu entfernen, weisen jedoch einen deutlich höheren Energieverbrauch und damit auch höhere Kosten auf als die Ozonung. Sie werden daher für den Einsatz in der kommunalen Abwasserreinigung als ungeeignet eingestuft.


[1]Riße et al. (2011). Energiebedarf von Verfahren zur Elimination von organischen Spurenstoffen - Phase I. Aachen.

Oxidative Verfahren

Bei diesen Verfahren werden die Spurenstoffe chemisch durch die Zugabe eines Oxidationsmittels verändert. Die Spurenstoffe werden oxidiert und verlieren dadurch ihre ursprünglichen Eigenschaften. Ziel dieser Verfahren ist es, die Spurenstoffe möglichst soweit chemisch zu spalten, dass sie keine umweltschädliche Wirkung mehr aufweisen.

Eine vollständige Mineralisierung der Stoffe ist jedoch oft schwierig zu erreichen. Meistens werden die Spurenstoffe lediglich zu unterschiedlichen Oxidationsprodukten transformiert. Für die Einhaltung des BSB5-Ablaufwertes können diese Transformationsprodukte problematisch sein, da sie meist eine gute biologische Abbaubarkeit aufweisen und somit den Ablaufwert erhöhen können.[1] Außerdem sind deren Umweltverhalten sowie Toxizität oft noch nicht gänzlich untersucht worden. Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft wird daher die Nachbehandlung des oxidativ gereinigten Abwassers in einer biologisch aktiven Stufe empfohlen, um neben den neu gebildeten Substanzen die Restoxidationsmittel weitgehend aus dem gereinigten Abwasser zu entfernen.

Als oxidative Verfahren sind neben der Ozonung u.a. die erweiterten Oxidationsverfahren, sogenannte „Advanced Oxidation Processes“ (AOP), zu nennen. Die Ozonung gilt dem heutigen Wissensstand nach als ein geeignetes, effektives Verfahren für eine großtechnische Umsetzung. Die AOP hingegen sind zwar grundsätzlich in der Lage ein breites Spektrum von Spurenstoffen aus dem Abwasser zu entfernen, weisen jedoch einen deutlich höheren Energieverbrauch und damit auch höhere Kosten auf als die Ozonung. Sie werden daher für den Einsatz in der kommunalen Abwasserreinigung als ungeeignet eingestuft.


[1]Riße et al. (2011). Energiebedarf von Verfahren zur Elimination von organischen Spurenstoffen - Phase I. Aachen.

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