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Granulierte Aktivkohle (GAK)

Granulierte Aktivkohle weist typischerweise Korngrößen zwischen 0,5 mm bis 4 mm auf. Der Einsatz von granulierter Aktivkohle erfolgt in Festbettadsorbern. Hierbei durchströmt das Abwasser die Kornkohleschüttung und die Spurenstoffe werden dabei an die Aktivkohle adsorbiert. Eine zusätzliche Abtrennstufe nach dem Kornkohlefilter ist nicht erforderlich. Nach Ausschöpfung der Adsorptionskapazität wird die Aktivkohle entnommen. Sie kann nun reaktiviert und anschließend erneut zur Adsorption eingesetzt werden.

Granulierte Aktivkohle wird nach der biologischen Stufe eingesetzt. Hierzu sind zwei Varianten der GAC-Anwendung bekannt. Eine Variante besteht in der Umrüstung eines existierenden Sandfilters zu einem Aktivkohlefilter (siehe Abbildung 4). Hierzu wird das bestehende Filtermaterial durch granulierte Aktivkohle ersetzt. Diese Variante stellt für Kläranlagen, die keine räumliche Erweiterungsmöglichkeit haben, eine Option zur Spurenstoffelimination dar. Im Kornkohlefilter werden neben Spurenstoffen auch Feststoffe zurückgehalten. Die Feststoffeinlagerung im Filterbett verursacht jedoch einen erhöhten Druckverlust, so dass eine Rückspüleinrichtung erforderlich ist. Das Spülabwasser kann in die biologische Stufe eingeleitet werden.

Abbildung 4: GAC-Filter nach biologischer Reinigung
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Der Vorteil dieser Anwendungsform besteht in der einfachen Integration der adsorptiven Reinigungseinheit in Anlagen mit einer bestehendenr FilterDie zweite Variante ist die Anordnung eines Kornkohlefilters nach einem Filter (siehe Abbildung 5). Durch den vorgeschalteten Filter werden die abfiltrierbaren Stoffe aus der Nachklärung zurückgehalten, so dass der Kornkohlefilter mit nahezu feststofffreiem Abwasser beaufschlagt wird. Dadurch verringert sich die Häufigkeit und die Art der Rückspülung.

Abbildung 5: Anordnung eines GAC-Filters nach einem Abwasserfilter
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Granulierte Aktivkohle (GAK)

Granulierte Aktivkohle weist typischerweise Korngrößen zwischen 0,5 mm bis 4 mm auf. Der Einsatz von granulierter Aktivkohle erfolgt in Festbettadsorbern. Hierbei durchströmt das Abwasser die Kornkohleschüttung und die Spurenstoffe werden dabei an die Aktivkohle adsorbiert. Eine zusätzliche Abtrennstufe nach dem Kornkohlefilter ist nicht erforderlich. Nach Ausschöpfung der Adsorptionskapazität wird die Aktivkohle entnommen. Sie kann nun reaktiviert und anschließend erneut zur Adsorption eingesetzt werden.

Granulierte Aktivkohle wird nach der biologischen Stufe eingesetzt. Hierzu sind zwei Varianten der GAC-Anwendung bekannt. Eine Variante besteht in der Umrüstung eines existierenden Sandfilters zu einem Aktivkohlefilter (siehe Abbildung 4). Hierzu wird das bestehende Filtermaterial durch granulierte Aktivkohle ersetzt. Diese Variante stellt für Kläranlagen, die keine räumliche Erweiterungsmöglichkeit haben, eine Option zur Spurenstoffelimination dar. Im Kornkohlefilter werden neben Spurenstoffen auch Feststoffe zurückgehalten. Die Feststoffeinlagerung im Filterbett verursacht jedoch einen erhöhten Druckverlust, so dass eine Rückspüleinrichtung erforderlich ist. Das Spülabwasser kann in die biologische Stufe eingeleitet werden.

Abbildung 4: GAC-Filter nach biologischer Reinigung
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Der Vorteil dieser Anwendungsform besteht in der einfachen Integration der adsorptiven Reinigungseinheit in Anlagen mit einer bestehendenr FilterDie zweite Variante ist die Anordnung eines Kornkohlefilters nach einem Filter (siehe Abbildung 5). Durch den vorgeschalteten Filter werden die abfiltrierbaren Stoffe aus der Nachklärung zurückgehalten, so dass der Kornkohlefilter mit nahezu feststofffreiem Abwasser beaufschlagt wird. Dadurch verringert sich die Häufigkeit und die Art der Rückspülung.

Abbildung 5: Anordnung eines GAC-Filters nach einem Abwasserfilter
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